03. November 2020 / 11:00 Uhr

VfB Zwenkau siegt im Spitzenspiel

VfB Zwenkau siegt im Spitzenspiel

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
radefeldzwenkau
Radefelds Martin Müller liegt am Boden und kann nur hinterher schauen, wie ein Zwenkauer mit der Kugel durchstartet. © Thomas Jentzsch
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Der Landesklasse-Primus führt beim Radeberger SV früh und gewinnt die Partie mit 2:1. Des Weiteren gewinnt Liebertwolkwitz mit 1:0 gegen LSV Südwest und Lipsia Eutritzsch feiert einen 3:2-Sieg über die SG LVB.

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Leipzig. Dank zwei früher Tore von Lukas Schlesinger in der 4. und Martin Olbricht in der 27. Minute hat der VfB Zwenkau das Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse beim Radefelder SV mit 2:1 gewonnen. Die Gastgeber schafften in der 55. Minute per Foulelfmeter von Markus Richter das Anschlusstor.

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„Wir haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen beeindrucken lassen und sind durch individuelle Fehler in Rückstand geraten“, ärgerte sich RSV-Trainer Kai-Uwe Ziegler. „Zwenkau war ein guter, etwas erfahrenerer Gegner, wir haben einiges dazugelernt. Trotzdem hatten wir den Ausgleich verdient.“

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VfB-Coach Jens Wuttke gab zu: „Das würde ich sogar unterschreiben. Radefeld hatte etwas Pech – oder anders ausgedrückt: Wir hatten das Glück des Tüchtigen. Ich muss meine Jungs loben, sie haben die Marschroute voll umgesetzt.“

Last-Minute-Sieg für Liebertwolkwitz

Das begann mit Schlesingers Treffer, den Christian Ritter gut vorbereitete. Das 2:0 für die Gäste leitete Torwart Philipp Sudarski ein, Olbricht nahm das Leder mit und vollendete mit all seiner Routine. „Die Gastgeber haben sich gegen die Niederlage gestemmt“, anerkannte Wuttke und war am Ende froh über den siebten Sieg im achten Spiel.

Lipsia-Trainer Dirk Havel sah ein 3:2 seines Teams gegen die SG LVB, die zwei Rückstände ausglich, ehe der eingewechselte Christopher Pokowietz die Weichen endgültig auf Sieg für den Tabellenzweiten stellte. „Wir selbst und LVB haben es uns schwer gemacht“, urteilte Havel. „Wir hätten unsere Torchancen konsequenter nutzen müssen.“

Einen Last-Minute-Sieg feierte der SV Liebertwolkwitz. Das 1:0 über den LSV Südwest gelang Sebastian De Schultz in der Nachspielzeit. „Mich freut, dass wir uns noch belohnt haben“, sagte SVL-Coach Frank Watzka. LSV-Kollege Alexander Röhling bekannte: „Der Gegner war heute einfach besser als wir, auch wenn es fast zu einem Punkt gereicht hätte.“