26. September 2021 / 17:22 Uhr

Gegen den VfB Stuttgart steht die Null: VfL Bochum nach Bayern-Debakel wieder stabil

Gegen den VfB Stuttgart steht die Null: VfL Bochum nach Bayern-Debakel wieder stabil

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach dem 0:7-Debakel am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern hielt der VfL Bochum die Null und trennte sich mit einem torlosen Unentschieden vom VfB Stuttgart. 
Nach dem 0:7-Debakel am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern hielt der VfL Bochum die Null und trennte sich mit einem torlosen Unentschieden vom VfB Stuttgart.  © IMAGO/Uwe Kraft
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Defensiv stabil, offensiv mit Luft nach oben: Der VfL Bochum hat gegen den VfB Stuttgart zumindest einen Punkt erkämpft und ist nach dem 0:7 beim FC Bayern ohne Gegentor geblieben. Für die Schwaben geht die Sieglos-Serie derweil weiter.

Der VfL Bochum hat sich gut eine Woche nach dem 0:7-Debakel beim FC Bayern wieder stabilisiert, den ersehnten Befreiungsschlag im Tabellenkeller der Bundesliga aber verpasst. Der Aufsteiger musste sich trotz optischer Überlegenheit mit einem 0:0 gegen den VfB Stuttgart begnügen und liegt weiterhin auf dem vorletzten Platz des Klassements. Immerhin: Nach zuvor drei Niederlagen nacheinander, gab es für den VfL am Sonntagnachmittag mal wieder einen Punkt. Für die vor der Saison mancherorts durchaus hochgehandelten Stuttgarter dürfte das Remis zu wenig sein. Zumal dem VfB seit dem 5:1 zum Start gegen die SpVgg Greuther Fürth kein weiterer Sieg mehr gelang. Im Tableau liegt man somit in unmittelbarer Nähe zur Abstiegszone.

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Bochum-Trainer Thomas Reis hatte in seiner Startelf im Vergleich zur Packung in München vier Veränderungen vorgenommen. So bekamen Herbert Bockhorn, Erhan Masovic, Christopher Antwi-Adjei und Eduard Löwen eine Chance von Beginn an. Auch VfB-Coach Pellegrino Matarazzo rotierte: Neben Abwehrchef Waldemar Anton, der nach einer Rotsperre zurückkehrte, rückten rund eine Woche nach dem 1:3 gegen Bayer Leverkusen auch Mateo Klimowicz und Hamadi Al Ghaddioui neu in die Anfangsformation.

Die beiden frischen Offensivkräfte vermochten es vor der Pause aber kaum einmal, für Gefahr zu sorgen. Überhaupt wirkten die Stuttgarter im Spiel nach vorn wenig zwingend. Dafür stand die Defensive, die ein ums andere Mal vom VfL gefordert wurde, stabil. Für eine wirklich hochkarätige Chance waren aber auch die Bochumer Bemühungen insgesamt zu wenig. Zehn Minuten nach der Pause jubelten dann die Gäste - zumindest kurz. Einem Treffer von Konstantinos Mavropanos wurde wegen Handspiels des Griechen aber die Anerkennung verweigert. Es folgte die vielleicht beste Phase der Partie, in der beide Teams regelmäßig zum Abschluss kamen - für einen Treffer sollte es jedoch für keine der Mannschaften reichen.