09. Dezember 2018 / 20:05 Uhr

VfL Bückeburg verteidigt den Titel beim 2. TR-Sport-Cup

VfL Bückeburg verteidigt den Titel beim 2. TR-Sport-Cup

Daniel Kultau
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Erfolgreicher Auftakt: Der VfL Bückeburg gewinnt das Turnier des FC Hevesen. © dak
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Wie schon im Vorjahr siegten die Landesliga-Fußballer des VfL Bückeburg beim Hallenturnier des FC Hevesen in der Obernkirchener Kreissporthalle. Der FC zeigte sich erneut als guter Gastgeber und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

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Für die Zuschauer in der Obernkirchener Kreissporthalle war es womöglich ein Vorbotte dessen, was sie im Dezember und Januar in den Schaumburger Sporthallen erleben könnten.

Die Landesliga-Fußballer des VfL Bückeburg legten an beiden Tagen des Masters-Qualifikationsturniers eine höchst seriöse und souveräne Vorstellung an den Tag, ließen die Muskeln spielen und fuhren den Sieg beim Turnier des FC Hevesen ein. Das bedeutet 11,2 Punkte für das Masterskonto des VfL.

Geng und Reuther mit Auszeichnungen

Zweiter wurde der FC Stadthagen, der sich über 8,4 Punkte freute. Dritter der SV Obernkirchen (5,6 Punkte), vor dem TSV Algesdorf (2,8 Punkte). Mit sechs Treffern sicherte sich Vincent Geng vom VfL Bückeburg die Torjägerkanone. Zum besten Torwart wurde Jonathan Reuther vom FC Stadthagen gewählt. Das Turnier vom Reißbrett begann am Samstag, als sich in der Gruppe A der VfL Bückeburg mit vier Siegen aus vier Spielen druchsetzte. In die Endrunde folgten der FC Hevesen und der TSV Eintracht Bückeberge. Die Gruppe B gewann der TSV Algesdorf, ebenfalls mit vier Siegen, vor dem SV Obernkirchen.

SG mit Legenden-Team

Bemerkenswert war der Auftritt der SG Liekwegen-Sülbeck-Südhorsten, die aufgrund einer Mannschaftsfahrt auf die Routiniers Ludwig Castaldo und Jens Cording zurückgreifen musste. Zusammen mit den „Youngstern“ Benny Giesker, Christos Christou und Dennis Schwarze bildeten sie eine Art Legendenteam. In der Gruppe C setzte sich der FC Stadthagen durch, der in der Halle deutlich besser zurechtkam, als auf dem Rasen. Vor allem Jonathan Reuther im Tor hatte spürbar viel Spaß und legte tolle Paraden hin. Dem FC folgten die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen und der TuS Niedernwöhren in die Endrunde.

Mehr Leute strömen am Sonntag in die Halle

Der Sonntag begann positiv. Es fanden deutlich mehr Zuschauer den Weg in die Halle. Zuckerl bekamen sie aber nur selten präsentiert. Zu sehr glichen sich die Spiele, zu sehr glichen sich die Spielzüge und zu sehr glichen sich die Standards – von Kreativität kaum eine Spur.

Mit dem VfL Bückeburg, dem SV Obernkirchen, dem TSV Algesdorf und dem FC Stadthagen setzten sich die vier besten Teams des Turniers in den Endrunden-Gruppen souverän durch. Der FC tat dies sogar ohne seinen Trainer Thorsten Rinne. Der Coach und Hauptsponsor des Turniers wurde nach einer hitzigen Diskussion mit einem Schiedsrichter der Halle verwiesen. Betreuer Frank Bövers nahm die Spiele daraufhin mit dem Smartphone auf und gab die Erkenntnisse so weiter.

Der VfL Bückeburg gewinnt das Hallenturnier des FC Hevesen in der Kreissporthalle in Obernkirchen.

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P1390582 © uk, dak
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Das erste Mal Dampf

Das erste Halbfinale war eine deutliche Angelegenheit für den VfL Bückeburg. 5:1 gegen den TSV Algesdorf, wieder mal höchst souverän. Im zweiten Halbfinale brannte dann zum ersten Mal so richtig das Dach. Der FC gewann ein rassiges Spiel mit Nicklichkeiten und Provokationen mit 5:1 gegen den SV Obernkirchen. Dabei nutzte der FC vor allem in den letzten Minuten die Räume eiskalt aus. Länger in Erinnerung dürfte dabei ein Sahnetor von Timo Kuhnert bleiben, der den Ball von der Mittellinie mit aller Kraft in den Knick schweißte.

Im Spiel um Platz drei ging dem TSV Algesdorf gegen den SV Obernkirchen die Puste aus. 0:3 verlor das Team. Das Finale zwischen den beiden großen Rivalen entwickelte sich zu einer spannenden Angelegenheit. Der VfL deutlich überlegen, ging zwar durch Jakob Kühn in Führung, wurde jedoch trotz vielem Ballbesitz und totaler Kontrolle nicht weiter gefährlich. Jan Wischhöfer glich daraufhin aus. Als noch 33 Sekunden auf der Uhr waren, wurde Niko Werner mit dem Rücken zum Tor angespielt. Er drehte sich trotz seiner Größe blitzschnell um den Verteidiger, zog aus der Drehung ab und ließ dem starken Reuther keine Chance. Das 2:1 und der Turniersieg waren perfekt. „Ich finde, dass wir hier verdient gewonnen haben“, so VfL-Coach Torben Brandt. „Ab dem Halbfinale haben wir uns noch mal gesteigert. Vor allem für Vincent Geng freut es mich sehr, dass er die Torjägerkanone gewinnen konnte.“

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