07. November 2019 / 12:21 Uhr

VfL Bückeburg: Wird Jonas Schmidt der Nachfolger von Jan Steininger?

VfL Bückeburg: Wird Jonas Schmidt der Nachfolger von Jan Steininger?

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Jonas Schmidt - hier noch für die U23 des VfL gegen den VfR Evesen - spielt jetzt in der Abwehr der Landesligamannschaft. 
Jonas Schmidt - hier noch für die U23 des VfL gegen den VfR Evesen - spielt jetzt in der Abwehr der Landesligamannschaft.  © Daniel Kultau
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Plötzlich Landesligaspieler: So geschehen bei Jonas Schmidt vom VfL Bückeburg. Mit seinen jetzt 19 Jahren ist er fest in der ersten Mannschaft vom VfL als Innenverteidiger eingeplant. Für ihn selber eine kleine Überraschung. 

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Bei Jonas Schmidt kommt derzeit allerlei zusammen. Am Donnerstag feiert er seinen Geburtstag. Er ist jetzt zarte 19 Jahre alt. Außerdem wurde er vor drei Wochen plötzlich zum Landesligaspieler befördert. Torben Brandt, der Cheftrainer des VfL Bückeburg, stellt das frische Gesicht beharrlich in der Startelf als Innenverteidiger auf und macht damit deutlich, wie sehr er der Jugend vertraut. „Ich hatte mir perspektivisch was erhofft, aber dass es jetzt so schnell geht, das hätte ich nicht erwartet“, sagt Schmidt.

In die Fußstapfen von Jan Steininger

Seine Art des Fußballs beschrieb ein VfL-Experte absolut treffend: „Er ist der legitime Nachfolger von Jan Steininger.“ Was heißen soll, dass er für seine defensiven Aufgaben zwar ein gutes Zweikampfverhalten braucht, dabei aber eher fußballerische statt körperlicher Mittel einsetzen muss. „Ich bin halt keine Kante“, sagt Jonas Schmidt. „Ich muss es hinten irgendwie anders lösen.“ Die Gründe seiner unvermittelten Beförderung kann er durchaus richtig einschätzen. Er weiß, dass er es vor allem deshalb in die Landesligatruppe schaffte, weil Stammkräfte wie Jakob Kühn oder Niko Werner verletzt sind.

Jonas Schmidt kickt jetzt in der Landesliga für den VfL Bückeburg. 
Jonas Schmidt kickt jetzt in der Landesliga für den VfL Bückeburg.  © Jörg Bressem
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Entwicklung in der Abwehr des VfL zu erkennen

Schmidt stammt aus Stadthagen, wo er beim FC bis zum B-Jugendalter spielte, ehe er zum VfL Bückeburg wechselte. Im letzten Sommer trat er mit etlichen anderen Spielern in den Herrenbereich über, spielte zunächst in der U23 in der Bezirksliga und aufgrund der Verletzungsmisere jetzt in der Ersten. Die hat allerdings ausgerechnet in der Abwehr ihre Problem-Abteilung, wie die Tabelle belegt. Zuletzt sah das Zusammenwirken von Jonas Schmidt und Jan-Eike Raschke beim 2:0-Sieg über den TuS Sulingen aber nicht schlecht aus. „Es ist eine Entwicklung da“, meint Jonas Schmidt, dem von Trainer Brandt mitgeteilt wurde, dass er vorerst weiter zur Landesligamannschaft gehört.

Mit Fußball Geld verdienen

Zwischen ihm und Jan Steininger gibt es übrigens eine zweite Parallele. Beiden entschieden sich für ein Sportmanagement-Studium, das Schmidt nach dem Abitur gerade begonnen hat. Es ist ein Fernstudium, für das er alle paar Wochen zu Präsenz- und Prüfungsphasen nach Hamburg muss. Wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre, wüsste Jonas Schmidt schon sehr genau, wo er eines Tages gerne arbeiten würde: „Im bezahlten Fußball.“ Und wo genau? Nicht bei Bayern oder Bremen, sondern bei seiner alten Liebe: „Hannover 96.“

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Die Vergangenheit in der U23 vom VfL hat Jonas Schmidt (Mitte) nicht vergessen. © Daniel Kultau

Die U23 weiter im Blick

Obwohl Schmidt in die Erste aufgestiegen ist, verfolgt er natürlich noch ganz genau, wie sich die U23 des VfL Bückeburg in der Bezirksliga schlägt. Sie hat am Sonntag den TuS Harenberg zu Gast, bei dem vor allem die Tormaschine aus Marek Gilke und Nico Tsitouridis zu beachten ist. Sie erzielten auch in der letzten Woche alle fünf Tore des Tabellensiebten. „Die haben viel Tempo in der Offensive, aber wir sind zuhause einfach richtig gut“, findet U23-Coach Steffen Potthast, dessen Team im Jahnstadion bisher 16 der 20 Punkte sammelte.

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