14. August 2019 / 12:41 Uhr

VfL Bückeburg wirft den JFV Calenberger Land aus dem Niedersachsenpokal

VfL Bückeburg wirft den JFV Calenberger Land aus dem Niedersachsenpokal

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Kaan Kaaradeniz, VfL Bückeburg, A-Junioren
Kaan Karadeniz sichert den Ball vor seinem Gegenspieler. © Daniel Kultau
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In der Regionalliga der A-Junioren dürfte sich spätestens jetzt herumgesprochen haben, dass eine Liga tiefer ein Team spielt, dem man in der ersten Runde des Niedersachsenpokals besser aus dem Weg gehen sollte.

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Nachdem die Fußballer des VfL Bückeburg im vergangenen Jahr den TSV Eintracht Braunschweig in der ersten Runde im Elfmeterschießen aus dem Pokal warfen, musste nun der JFV Calenberger Land dran glauben – ebenfalls nach Elfmeterschießen.

„Das war ein super Abend“, freute sich VfL-Coach Falko Rohrbach über den 6:3-Sieg. Und auch seine Spieler feierten nach dem Abpfiff noch eine ausgelassene Kabinenparty.

VfL Bückeburg, A-Junioren
Nach dem Spiel wird gefeiert. © pr.
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Das Aufeinandertreffen war im Vorfeld fast schon ein Duell zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Während Schaumburger Fußballtalente, die was aus sich machen wollten bis vor einigen Jahren zum größten Teil zum VfL gingen, ist 2014 mit dem JFV ein neuer Spieler, mit fast schon professionellen Abläufen, auf den Markt gekommen. Aus dem TSV Goltern, dem TV Jahn Leveste, der 1. FC Wennigser Markt und dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder entstand ein Verein für Spieler zwischen der D- und A-Junioren, dessen süßen Ruf seitdem auch immer mehr Schaumburger Nachwuchskicker folgten.

Von Beginn an auf dem Platz

Dass die Bückeburger Jugendarbeit aber kein Relikt aus vergangenen Zeiten ist, zeigte sich im Spiel schon nach kurzer Zeit. Die Rohrbach-Elf trat mutig auf und setzte den Gegner früh unter Druck.

Folgerichtig fiel schon früh in der Partie das umjubelte 1:0 durch Niklas Meier (11.). „Es war ein gutes Spiel mit hohem Tempo“, beschreibt es Rohrbach, der Mitte der ersten Halbzeit jedoch sehen musste, wie der Gast immer besser in die Partie kam. Bis zum Halbzeitpfiff sollte die Führung jedoch Bestand haben.

Doppelschlag nach der Pause

Kurz nach dem Wiederanpfiff klingelte es dafür doppelt im Bückeburger Kasten. Ioannis Gkegkprifti (47.) und Dawyn-Paul Donner (52.) sorgten für das 1:2 und damit für die Verhältnisse, mit denen viele Zuschauer im Vorfeld gerechnet hatten. „Viele hatten zu diesem Zeitpunkt sicherlich erwartet, dass wir nun einbrechen“, ist sich Rohrbach sicher. Doch das Gegenteil trat ein. „Die Jungs haben einen tollen Fight geboten.“ Die Belohnung gab es in der 65. Minute, als ein Bückeburger Spieler im Strafraum gefoult wurde und Kan-Malte Schiwer den fälligen Strafstoß verwandelte.

Das Elfmeterschießen musste also her. Und weil Schwier, Tim-Lennart Siekmann, Kevin Zaar und Luka Rohrbach die Nerven behielten und Keeper Nick Völkening einen Schuss parierte, konnte die Kabinenparty nach dem 6:3-Erfolg steigen.

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