18. August 2019 / 20:59 Uhr

VfL Bückeburg wundert sich über schrägen Verlauf beim TSV Godshorn

VfL Bückeburg wundert sich über schrägen Verlauf beim TSV Godshorn

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Werner
Niko Werner (rechts) und der VfL Bückeburg tauchen in zweiten Halbzeit ab und verlieren 0:4 beim TSV Godshorn. © uk/Archiv
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VfL Bückeburg vergibt bei Pleite zu viele eigene Chancen und verliert 0:4 beim Aufsteiger TSV Godshorn

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Der Regen ging und Neuling TSV Godshorn kam. Auf diesen kurzen Nenner lässt der die enttäuschende 0:4-Auswärtsniederlage des Landesligisten VfL Bückeburg bringen. „Zur Halbzeit glaubte ich noch, dass wir dieses Spiel mit vier Toren Unterschied gewinnen“, wunderte sich VfL-Sprecher Murat Akgün über einen seltsam schrägen Verlauf.

Doch während die Schaumburger Gäste im Dauerregen eine Chance nach der anderen versiebten, setzte Godshorn am Langenhäger Spielplatzweg humorlos und gänzlich unkindlich vier blitzsaubere Treffer. Damit hätte im Bückeburger Lager während des ersten Durchgangs kein Mensch gerechnet. Die Gäste bestimmten das Spiel, machten Druck, waren deutlich besser.

Aber sie kamen beim Abschluss nicht zu Potte. Die Kopfbälle von Niko Werner und Alexander Bremer trafen nicht und die beiden Freistöße von Markus Mensching auch nicht. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte dann noch Finn-Kristian Fischer eine Möglichkeit. Er scheitete genauso wie Bremer an Torwart Fabian Röseler. Dazwischen verfehlte Bastian Könemann das Tor nur knapp.

Dass sich das Bild in der zweiten Halbzeit radikal änderte, war nicht vorauszusehen. Der TSV Godshorn spielte plötzlich munter mit, weil ihm scheinbar gefiel, dass der Regen aufgehört hatte. Bückeburg war hinten zudem erstaunlich leicht zu überwinden. In der 54. Minute reichte ein langer Ball auf Till Wittmann für die 1:0-Führung der Platzherren. Er war es auch, der nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte, als die Situation schon geklärt zu sein schien, er aber nochmal an den Ball kam.

Als Jonas Richter in der 75. Minute nach einem Konter auf 3:0 für Godshorn erhöhte, war das Spiel gelaufen und Jan Krauses abgefälschtes 4:0 in der 88. Minute nur noch ein zusätzlicher Stimmungskiller für den VfL Bückeburg. Auch der sonst so positiv eingestellte Akgün war mittlerweile bedient: „0:4 beim Aufsteiger, das ist schon heftig“, räumte er ein.

Der VfL bleibt weiter auf dem ersten Abstiegsplatz. Bereits am Mittwoch um 20 Uhr kommt Oberliga-Absteiger 1. FC Wunstorf ins Jahnstadion.

VfL Bückeburg: Pöhler, Abram, Landfester (57. Miles Sydow), Werner, Bremer, Steigmann, Jan-Eike Raschke, Bastian Könemann, Mensching, Schröder, Fischer (68. Dath).

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