21. November 2019 / 11:58 Uhr

Einspruch ohne Aussicht auf Erfolg: VfL Eintracht schluckt "bittere Pille" und nächste Niederlage

Einspruch ohne Aussicht auf Erfolg: VfL Eintracht schluckt "bittere Pille" und nächste Niederlage

Dirk Drews und Jannik Meyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Dorian Beil (rechts) hält klasse, kann die Niederlage des VfL Eintracht in Ramlingen allerdings nicht verhindern.
Dorian Beil (rechts) hält klasse, kann die Niederlage des VfL Eintracht in Ramlingen allerdings nicht verhindern. © Florian Petrow (Archiv)
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Es läuft nicht rund für den VfL Eintracht Hannover. Beim 1:2 im Nachholspiel beim SV Ramlingen/Ehlershausen II hat der Aufsteiger in der Bezirksliga 2 die fünfte Niederlage in Folge kassiert. Und auch ein Einspruch gegen die Wertung aus dem Luthe-Spiel mit der Schiedsrichter-Fehlentscheidung hätte keine Aussicht auf Erfolg.

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Im Heimspiel gegen den TSV Luthe verhinderte der Schiedsrichter mit einer Fehlentscheidung den wahrscheinlichen Ausgleich für den VfL Eintracht Hannover. Die Partie ging mit 1:2 verloren - und dabei bleibt es auch. Die Südstädter haben beim Bezirksausschuss des NFV nachgehakt, ob ein Einspruch Chancen auf Erfolg habe oder nicht.

Ergebnis: Ein Einspruch hätte keine Aussicht auf Erfolg. „Nun müssen wir das akzeptieren und die bittere Pille schlucken“, sagt Stephen Kroll, Coach des VfL Eintracht.

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Auch das Nachholspiel SV Ramlingen/Ehlershausen II taugte für den Aufsteiger in die Bezirksliga 2 nicht als Stimmungsaufheller. Der VfL Eintracht zog erneut mit 1:2 den Kürzeren - dieses Mal allerdings ganz regelkonform. „Aufgrund unserer Leistung wäre ein Unentschieden sicherlich verdient gewesen“, sagte Kroll nach der fünften Niederlage in Folge.

Sonderlob für Schlussmann Beil

Nach torloser erster Halbzeit nahm das Spiel zu Beginn des zweiten Abschnitts Fahrt auf. Der RSE II ging durch Torjäger Torben Tepper in Führung (49.), Dorian Garn glich schnell aus (54.). Doch nur wenige Minuten später legten die Gastgeber durch Patrick Neuhaus erneut vor (63.). „Leistungsmäßig können wir auf das Spiel aufbauen. Die Mannschaft hat sich gegen die Niederlage gestemmt“, sagte Kroll, der Torhüter Dorian Beil ein Sonderlob aussprach: „Der hat drei, vier Großchancen vereitelt, die in der Liga sonst keiner hält.“

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Freude dagegen bei den Gastgebern: „Das Team hat super gespielt, den Gegner beherrscht und mit viel Ballbesitz eine geschlossene Leistung geboten“, resümierte Coach Darijan Vlaski, der von seinem Team ein nachträgliches Geschenk dafür bekam, dass er am Freitag Vater der kleinen Milena geworden ist.

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