28. Juni 2020 / 15:48 Uhr

5:0-Sieg bringt den VfL-Frauen gleich zwei interne Rekorde!

5:0-Sieg bringt den VfL-Frauen gleich zwei interne Rekorde!

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Grund zu jubeln: Die VfL-Frauen gewannen auch das letzte Ligaspiel gegen Leverkusen.
Grund zu jubeln: Die VfL-Frauen gewannen auch das letzte Ligaspiel gegen Leverkusen. © Getty Images
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Zwei interne Rekorde, eine gelungene Generalprobe fürs Pokalfinale: Mit 5:0 gewann der Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen und durfte anschließend die Meisterschale in die Luft recken.

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Ein Sieg zum Abschluss der Saison in den neuen Heimtrikots: Mit 5:0 (3:0) setzte sich Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen durch - eine gelungene Generalprobe vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag (16.45 Uhr) gegen die SGS Essen in Köln. Anschließend durfte unter ungewohnten Rahmenbedingungen mit der Meisterschale gefeiert werden.

Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen

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Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen © Getty Images

Die Wolfsburgerinnen stellten mit dem Sieg gegen Leverkusen zwei interne Rekorde auf: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurde der VfL ungeschlagen Meister. In 22 Spielen gab es 20 Siege und zwei Unentschieden (jeweils gegen den FC Bayern). Als letztes gelang das den Münchnerinnen in der Spielzeit 2014/2015. Zuvor war das nur dem 1. FFC Frankfurt (2001/2002 und 2006/2007) geglückt. Und: Durch den Dreier stehen die Wolfsburgerinnen bei 62 Zählern und konnten den bisherigen Punkterekord der vergangenen Saison (59) übertreffen.

Gegen Leverkusen änderte Trainer Stephan Lerch seine Startelf im Vergleich zum Bayern-Spiel auf einigen Positionen - auch, um Spielerinnen, die den VfL verlassen, noch mal Einsatzzeit zu geben. Das galt für Torhüterin Hedvig Lindahl, Claudia Neto und Noelle Maritz (beide Ziel unbekannt), die letztmalig in der Liga für Wolfsburg allesamt von Beginn an ran durften. Kristine Minde (zieht es in die Heimat zu Rosenborg) musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, durfte aber ab der 57. Minute ran.

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Früh drückten die VfLerinnen auf die Führung, mussten sich aber zunächst noch gedulden. Svenja Huth traf aus 20 Metern in der achten Minute nur den Außenpfosten, Alexandra Popp prüfte Bayer-Torfrau Anna Klink nach einer Viertelstunde, doch die Torhüterin parierte. Nicht so gut sah sie eine Minute später bei einem Freistoß von Dominique Bloodworth aus. Diesen ließ sie nach vorn klatschen, wo Zsanett Jakabfi lauerte und zum 1:0 einschob. Doch die Wolfsburgerinnen ruhten sich auf der Führung nicht aus, arbeiteten weiter nach vorn - und belohnten sich erneut. Eine Flanke von Fridolina Rolfö nickte Popp unbedrängt am zweiten Pfosten ein.

Meister 2020! Die VfL-Frauen sichern sich den vierten Titel in Folge

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Meister 2020! Die VfL-Frauen sichern sich den vierten Titel in Folge © Getty Images

Aber es wurde noch besser: Kurz vor der Pause wurde Popp im Sechzehner bedient, behielt die Übersicht, legte quer auf Rolfö, die aus kurzer Distanz einschob - 3:0! Die Partie war entschieden, die VfLerinnen schalteten einen Gang zurück. Torraumszenen gab es nach der Pause zunächst kaum. Doch in der 66. Minute war es wieder so weit: Einen Minde-Freistoß brachte Engen zum 4:0 im Tor unter. Pernille Harder sorgte in der Schlussviertelstunde für den 5:0-Endstand.

VfL: Lindahl - Blässe, Doorsoun, Bloodworth (69. Goeßling), Maritz - Popp (57. Engen), Neto - Huth (46. Harder) - Wolter (57.Minde), Jakabfi, Rolfö (69. Rauch).
Leverkusen: Klink -Vinken (90. Sahlmann), Barth, Wirtz, Jessen - Uebach (73. Rackow), Wich, Reger, Zeller (71. Kerschowski) - Csiszar, Rudelic (90. Prinz).
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz).
Tore: 1:0 (16.) Jakabfi, 2:0 (20.) Popp, 3:0 (41.) Rolfö, 4:0 (66.) Engen, 5:0 (78.) Harder.