27. September 2019 / 20:49 Uhr

VfL-Frauen gegen Jena: Der Außenseiter will dem Meister "ein Bein stellen"

VfL-Frauen gegen Jena: Der Außenseiter will dem Meister "ein Bein stellen"

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ewa Pajor hat Knieprobleme, wird dem VfL Wolfsburg möglicherweise fehlen.
Ewa Pajor hat Knieprobleme, wird dem VfL Wolfsburg möglicherweise fehlen. © Roland Hermstein
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Am Sonntag (14 Uhr) tritt Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg in der Frauenfußball-Bundesliga gegen USV FF Jena an. Der Aufsteiger kommt als selbstbewusster Außenseiter ins AOK-Stadion.

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Die einen waren dreimal in Folge Doublesieger, sind Tabellenführer und als einziges Team der Frauenfußball-Bundesliga noch verlustpunktfrei. Die anderen sind Aufsteiger und haben erst ein Pünktchen in dieser Saison eingesammelt. Klarer als vor dem Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und FF USV Jena (Sonntag, 14 Uhr, AOK-Stadion) könnte die Ausgangslage also kaum sein. Jenas Trainer Christopher Heck will allerdings von vermeintlicher Chancenlosigkeit seines Teams nichts wissen: „Wir wollen den Wölfinnen ein Bein stellen!“

Was dem Trainer des Underdogs Mut macht: „Wir haben bisher in jeder Partie ins Tor getroffen. Warum sollte das nicht in Wolfsburg genau so sein?“ Gegen Frankfurt und Potsdam erzielte Jena sogar jeweils zwei Tore, die immer einmal wieder aufblitzende Gefährlichkeit der Thüringerinnen ist VfL-Trainer Stephan Lerch bewusst: „Sie haben ein gutes Umschaltspiel und waren effektiv. Da müssen wir wachsam sein.“

VfL Wolfsburg gegen Mitrovica: Bilder des Spiels

Fussball, Champions League Frauen 2019/2020, Rückspiel VfL Wolfsburg-KFF Mitrovica, Saison 2019/20, AOK Stadion, 25.09.2019, Zur Galerie
Fussball, Champions League Frauen 2019/2020, Rückspiel VfL Wolfsburg-KFF Mitrovica, Saison 2019/20, AOK Stadion, 25.09.2019, ©
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Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams liegt schon eine Weile zurück, im April 2018 siegten die Wolfsburgerinnen mit 4:0 in der Universitätsstadt. Nach einem Jahr Zweitklassigkeit schafften die Jenaerinnen den direkten Wiederaufstieg. Dabei drohte sogar fast die Insolvenz, vor der sich der Verein nur knapp retten konnte. „Sie befinden sich, glaube ich, immer noch im Umbruch“, so Lerch. Denn: Der Saisonstart des Gegners verlief nicht optimal. In vier Spielen holte das Heck-Team erst einen Punkt, kassierte derweil schon 18 Gegentore. Lerch: „Ich erwarte, dass sie viel über lange Bälle und Einwurfsituationen versuchen. Tendenziell werden sie defensiv ausgerichtet sein, vielleicht auch mit einer Fünferkette.“

Verzichten müssen die Double-Gewinnerinnen in nächster Zeit auf Kristine Minde. „Sie hat sich gegen Mitrovica eine muskuläre Verletzung zugezogen und die geschätzte Ausfallzeit beträgt vier bis fünf Wochen“, bedauert Lerch, der möglicherweise auch wieder seine Top-Torschützin Ewa Pajor (fünf Tore) ersetzen muss. „Bei ihr steht hinter einem Einsatz definitiv noch ein Fragezeichen. Sie hatte zuletzt ein paar Knieprobleme, die wir versuchen in den Griff zu bekommen.“ Erfreulich: Neuzugang Fridolina Rolfö, die nach zwischenzeitlicher Rückkehr nach Fußverletzung Anfang des Monats einen Rückfall (muskuläre Probleme) erlitt, könnte wieder im Kader stehen.

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