13. Februar 2020 / 10:00 Uhr

VfL-Frauen in Hoffenheim: „Wir müssen sofort wieder liefern“

VfL-Frauen in Hoffenheim: „Wir müssen sofort wieder liefern“

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Tabellenführer VfL Wolfsburg tritt am Freitagabend (19.15 Uhr) bei Verfolger 1899 Hoffenheim an
Tabellenführer VfL Wolfsburg tritt am Freitagabend (19.15 Uhr) bei Verfolger 1899 Hoffenheim an © Tim Schulze
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Die Winterpause ist vorbei, die  Frauenfußball-Bundesliga startet gleich mit einem Kracher: Tabellenführer VfL Wolfsburg tritt am Freitagabend (19.15 Uhr) bei Verfolger 1899 Hoffenheim an, Eurosport überträgt live.

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1899 Hoffenheim gegen VfL Wolfsburg - vor allem für die Gastgeberinnen ein besonderes Duell. Denn die Wolfsburgerinnen sind das einzige Team in der Liga, gegen das die Sinsheimerinnen noch nie einen Punkt holen konnten. Wenn es nach VfL-Trainer Stephan Lerch geht, soll das auch so bleiben. Denn mit einem Sieg könnte 1899 (34 Punkte) mit dem VfL (37 Punkte) gleichziehen. „Das macht uns keine Sorgen“, so Lerch, „ich bin ganz entspannt, egal in welche Richtung dieses Spiel ausgeht. Wir haben noch viele Spiele vor uns, für mich ist das keine Vorentscheidung. Es ist aber natürlich eine große Chance, den derzeitigen Verfolger auf Distanz und auch den Abstand auf die Münchnerinnen zu halten.“

Das Top-Spiel sei die perfekte Motivation, um „sofort da zu sein, denn wir müssen sofort wieder liefern. Das sehe ich als sehr positiv an.“ Verzichten muss Lerch auf Sara Gunnarsdottir (Knieprobleme) und Ersatztorfrau Friederike Abt (Schulterprobleme).

Im Hinspiel hatte sich der VfL mit 3:0 im AOK-Stadion durchgesetzt, Hoffenheim hatte aber zeitweise mehr Ballbesitz. Lerch erwartet, dass „sie mutig verteidigen werden und versuchen, uns früh zu pressen“. Auf jeden Fall darf 1899 selbstbewusst sein: Das 0:3 in Wolfsburg war die einzige Saisonniederlage, ansonsten gab der Tabellenzweite nur beim 2:2 Ende November in Frankfurt Punkte ab.

Testspiel: VfL Wolfsburg - Werder Bremen

Testspiel: VfL Wolfsburg - Werder Bremen Zur Galerie
Testspiel: VfL Wolfsburg - Werder Bremen © Boris Baschin
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„Die gute Arbeit wird derzeit belohnt“, findet Lerch. „Und ich glaube nicht, dass das jetzt nur eine Art Eintagsfliege ist, aber man muss schauen, ob es dauerhaft für die Spitze reicht.“ Man habe es unter anderem auch beim SC Freiburg gesehen, der lange Zeit oben mitmischte und das Niveau, nach dem Weggang der Top-Spielerinnen, nicht halten konnte. „Das ist ein warnendes Beispiel. Aber wenn Hoffenheim die Arbeit so fortführt und in der Breite den Kader qualitativ verstärkt, traue ich es ihnen auf Dauer zu. Die Bedingungen haben sie.“

Und dass Top-Spielerinnen von Hoffenheim auch beim VfL auf der Liste stehen können, sei durchaus möglich. Lerch: „Da gibt es einige, die interessant sind und sich unter anderem auch in der Nationalmannschaft gezeigt haben. Wir sind sehr aufmerksam und schauen, was passiert.“

Hoffenheim-Coach Jürgen Ehrmann setzt derweil auf den Heimvorteil. „Sehr wichtig wird sein, dass wir die Partie ungehemmt angehen und keine Angst haben. Wir werden versuchen, Wolfsburg nicht in den Spielfluss kommen zu lassen.“

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