20. Oktober 2019 / 15:57 Uhr

VfL-Frauen: Lockerer 3:0-Sieg, aber große Sorgen um Popp

VfL-Frauen: Lockerer 3:0-Sieg, aber große Sorgen um Popp

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Alexandra Popp muss vom Platz
Alexandra Popp muss vom Platz © imago images/Hartenfelser
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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg fuhren beim 1. FFC Frankfurt einen souveränen 3:0-Sieg ein, müssen aber neue Personalsorgen befürchten: Alexandra Popp, Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft, wurde wegen einer Verletzung am Fuß ausgewechselt.

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Neue Verletzungssorgen bei den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: Beim deutlichen 3:0-(2:0)-Auswärtserfolg gegen den 1. FFC Frankfurt musste Offensivspielerin Alexandra Popp nach einem Zusammenprall mit FFC-Abwehrspielerin Janina Hechler bereits nach 32 Minuten vom Platz, für sie kam Anna Blässe in die Partie. Die deutsche Nationalspielerin kam aus kurzer Distanz zum Torabschluss, verletzte sich beim Zusammenprall übel am Fuß und wurde danach länger behandelt. Anschließend wurde die 28-Jährige unter Tränen vom Spielfeld begleitet. Popp könnte nach Svenja Huth (Innenbandverletzung im linken Knie), Sara Doorsoun (Sehnenverletzung), Kristine Minde (muskuläre Probleme), Almuth Schult (Schulter-OP), Lara Dickenmann (Blinddarm-OP) und Torjägerin Ewa Pajor (Knieprobleme) als weiterer VfL-Ausfall die Personalsorgen vergrößern.

Frankfurt gegen Wolfsburg: Die Bilder

Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  Zur Galerie
Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  ©
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Im Vergleich zum 6:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen den niederländischen Meister FC Twente vergangenen Mittwoch, rotierte Trainer Stephan Lerch nur Claudia Neto und Fridolina Rolfö für Ingrid Engen und Joelle Wedemeyer in die Startelf. Während sich der Spitzenreiter lange schwer tat und beide Mannschaften sich antasteten, brach Rolfö nach Flanke von Sara Gunnarsdottir mit einem satten Kopfball den Bann und sorgte in der 38. Minute für die überfällige 1:0-Führung. Für die Schwedin war es bereits der dritte Treffer in Folge, zuvor traf der Neuzugang bereits beim 5:0 beim 1. FC Köln und auch beim Duell gegen Twente Enschede. Kapitänin Pernille Harder erhöhte kurz vor dem Halbzeitpfiff per Foulelfmeter auf 2:0. Ein Eigentor durch Sophie Kleinherne (53.) setzte den Schlusspunkt der Partie. Die Double-Gewinner bleiben damit auch im siebten Ligaspiel als einziges Team ungeschlagen und ohne punktverlust Tabellenerster.

Fridolina Rolfö bekam in der Schlussphase einen Schlag aufs Sprunggelenk und musste raus - auswechseln konnte der VfL zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

FFC: Heaberlin - Hechler, Kleinherne, Störzel (53. Weilharter), Aschauer - Pawollek, Mauron - Dunst (75. Nüsken), Freigang, Reuteler, Martinez (72. Gidion).

VfL: Lindahl - Maritz, Goeßling, Bloodworth, Rauch - Jakabfi (76. Wolter), Neto (59. Engen), Gunnarsdottir, Rolfö - Popp (32. Blässe), Harder.

Tore: 0:1 (38.) Rolfö, 0:2 (42.) Harder (Foulelfmeter), 0:3 (53.) Kleinherne (Eigentor),

Schiedsrichterin: Biehl (Siesbach). – Zuschauer: 2100.

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