19. Januar 2020 / 17:12 Uhr

VfL-Frauen: Neuzugang Janogy von der Bank in den Blickpunkt

VfL-Frauen: Neuzugang Janogy von der Bank in den Blickpunkt

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Start auf der Bank: VfL-Neuzugang Madelen Janogy (links)
Start auf der Bank: VfL-Neuzugang Madelen Janogy (links) © Boris Baschin
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Die schwedische Nationalspielerin Madelen Janogy wechselte im Winter ablösefrei zum Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg. Beim 5:0-Testspielsieg gegen Zweitliga-Spitzenreiter Werder Bremen am Samstag lief die 24-Jährige erstmals für den VfL auf - und stellte direkt ihre Qualitäten unter Beweis.

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Starker Einstand für Winter-Neuzugang Madelen Janogy beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg: Im Testspiel gegen Zweitliga-Spitzenreiter Werder Bremen am Samstag wurde die schwedische Nationalspielerin in der 63. Minute eingewechselt, nur zwei Minuten später legte sie Lara Dickenmann das Tor zum 5:0-Endstand auf.

Die Flügelspielerin deutete dabei direkt ihre Qualitäten an. Schnell und mit viel Dynamik entwich sie den Werder-Verteidigerinnen und hatte abschließend einen guten Blick für Dickenmann im Strafraum. "Das hat sich wirklich richtig gut angefühlt", so Janogy über den Assist. Sie merkte aber auch direkt: "Die Intensität und das Tempo sind hier ein ganz anderes Level. Es passiert alles so schnell, wenn du beispielsweise den Ball verlierst. Aber ich bin froh, dass ich Spielpraxis bekommen habe."

Bei hundert Prozent sei sie noch nicht, aber "das kommt mit der Zeit. Ich bin einfach so glücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Die Mannschaft hat mich unglaublich gut aufgenommen."

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Auch Trainer Stephan Lerch lobte seinen Neuzugang: "Sie hat das sehr ordentlich gelöst, aber ich denke, sie hat auch in den Aktionen danach gemerkt, dass das hier noch mal eine andere Hausnummer ist, selbst gegen einen Zweitligisten."

Dem Gegner zollte der 35-Jährige Respekt, "das war ein sehr wertvoller Test gegen ein Werder-Team, dass mit viel Selbstvertrauen durch die bisherige Saison gegangen ist." Man konnte sehen, "dass wir gute Kombinationen nach vorn hatten und die Spielfreude da war. Dass noch nicht alles klappt, ist natürlich auch klar. Wir haben viel durchgetauscht, jede Spielerin durfte spielen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, wenn man bedenkt, wie viele intensive Einheiten wir in den Knochen haben. Das hat Spaß gemacht."