11. April 2019 / 19:12 Uhr

VfL-Frauen: Respekt vor Leverkusen, volles Vertrauen in Schult

VfL-Frauen: Respekt vor Leverkusen, volles Vertrauen in Schult

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Almuth Schult gab ihr Comeback in der 2. Liga
Rückendeckung beim VfL: Nationalkeeperin Almuth Schult, die im Länderspiel zweimal gepatzt hatte.
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Nach der Länderspielpause ist vor dem Endspurt in der Bundesliga: die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg treten am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenzehnten Bayer Leverkusen an - und möchten mit einem Sieg weiter Richtung Meisterschaft marschieren.

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Endspurt in der Liga beginnt

Knapp zwei Wochen befanden sich zwölf Akteurinnen des VfL Wolfsburg auf Länderspielreisen, doch jetzt liegt der Fokus wieder auf den kommenden Aufgaben mit dem VfL. Der Spitzenreiter der Liga läutet am Sonntag in Leverkusen den Endspurt der Liga ein. Trainer Stephan Lerch möchte den Gegner, der in Abstiegsgefahr schwebt, nicht unterschätzt wissen. Im Hinspiel gab es zwar einen deutlichen 7:0-Erfolg, doch "ich habe großen Respekt vor der Art und Weise, wie Leverkusen da Fußball gespielt hat. Sie haben gegen uns nichts zu verlieren und werden dementsprechend auftreten."

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Nach der Länderspielpause sei es wichtig, dass "wir wieder unseren Rhythmus finden und unser Spiel wieder aufnehmen. Nach dem Pokalspiel sind wir mit einer gewissen Euphorie auseinander gegangen und jetzt müssen wir gucken, dass die Spielerinnen wieder auf ihren Positionen im Verein reinkommen." Dabei kann der Titelverteidiger aus dem Vollen schöpfen, hat keine neuen Ausfälle zu beklagen. Zsanett Jakabfi steht nach überstandener Knieverletzung wieder zur Verfügung, Lara Dickenmann arbeitet nach Kreuzbandriss schon mit dem Ball: "Sie ist auf einem guten Weg und es sieht gut aus. Aber wir rechnen nach wie vor zur neuen Saison mit ihr, das ist auch vernünftig. Da müssen wir nichts überschlagen."

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Lerch: "Wir sind Menschen und machen alle Fehler"

Torfrau Almuth Schult stand nach ihren zwei Patzern beim Länderspiel der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft gegen Japan stark in der Kritik. Ihr Status als Nummer 1 der DFB-Elf wurde im Netz von vielen Fans diskutiert, derweil bekennt man sich beim VfL klar. Lerch: "Bei uns ist sie die unumstrittene Nummer 1, das ist gar keine Frage." Die Tür, um zu reden, stehe bei Lerch "für jede Spielerin immer offen. Wir sind Menschen und machen alle Fehler. Im Spitzensport hat das natürlich nochmal andere Auswirkungen, aber das ist eine Situation mit der Almuth sicherlich umgehen kann. Und wir helfen ihr dabei." Die Zeit während ihrer Masern-Erkrankung "war eine schwere Zeit. Sie sagte auch selber, sie ist noch nicht bei hundert Prozent. Aber wie kommt sie da hin? Indem sie spielt! Mit der Spielpraxis erlangt sie dann auch wieder die hundert Prozent."

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