29. September 2019 / 15:58 Uhr

Klare Sache: VfL-Frauen siegen 8:1 gegen Jena

Klare Sache: VfL-Frauen siegen 8:1 gegen Jena

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Freude über den nächsten Sieg: Die Frauen des VfL Wolfsburg
Freude über den nächsten Sieg: Die Frauen des VfL Wolfsburg © Boris Baschin
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Fünf Spiele, fünf Siege, Tabellenführung verteidigt: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg setzten sich in der Bundesliga mit 8:1 (3:0) gegen Aufsteiger FF USV Jena durch. Pernille Harder (3), Alexandra Popp (2), Noelle Maritz, Dominique Bloodworth und Felicitas Rauch trafen für den Double-Gewinner.

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Das Duell gegen den Aufsteiger aus der Universitätsstadt hätte für den VfL Wolfsburg nicht besser beginnen können: Nachdem Kapitänin Popp bereits nach drei Minuten einen Freistoß an die Latte gesetzt hatte, überlistete sie wenig später nach Ecke von Lena Goeßling alle im Strafraum lauernden Jenaerinnen und nickte stark zur 1:0-Führung ein. Sechs Minuten später war sie nach einer Flanke von Felicitas Rauch wieder per Kopfball zur Stelle - 2:0! Es war wie zu erwarten ein Spiel auf ein Tor. Die Gäste aus Jena, die rund 20 lautstarke Fans mitgebracht hatten, hatten alle Mühe, sich gegen den Druck der Wolfsburgerinnen zu wehren. Maritz setzte mit einer Direktabnahme im Sechzehner den Schlusspunkt des ersten Durchgangs - Jena-Torfrau Sarah Hornschuch war chancenlos, die Hoffnung der Gäste, dem VfL ein Bein stellen zu können, war spätestens zu diesem Zeitpunkt dahin.

Fussball, Bundesliga Frauen, VfL Wolfsburg-FF USV Jena,  Saison 2019/20, AOK Stadion, 29.09.2019,
Fussball, Bundesliga Frauen, VfL Wolfsburg-FF USV Jena, Saison 2019/20, AOK Stadion, 29.09.2019, © Boris Baschin
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Kurz nach Wiederanpfiff dann die Überraschung: Die gerade eingewechselte Karla Görlitz bekam einen langen Ball auf den Kopf, setzte sich im Luftduell gegen Joelle Wedemeyer durch und nickte über VfL-Torfrau Hedvig Lindahl hinweg, die dem Ball nur noch hinterherschauen konnte. Die Antwort folgte jedoch direkt - wenn auch unter Jenaer Mithilfe. Torschützin Maritz wurde böse im Strafraum gefoult, den Elfmeter verwandelte Harder sicher zum 4:1, nachdem sie ihre letzten zwei Elfmeter (gegen Hoffenheim und Potsdam) verschossen hatte. Die Dänin, die in den ersten 45 Minuten noch nicht allzu auffällig war, komplettierte in der 57. und 71. Minute ihren Dreierpack. Neuzugang und Abwehrcheffin Bloodworth setzte anschließend mit ihrem zweiten Bundesliga-Tor für den VfL nach. Rauch schoss ihre Mannschaft mit Abpfiff zum 8:1-Endstand.

VfL: Lindahl - Wedemeyer, Goeßling, Bloodworth, Rauch - Engen, Gunnarsdottir (76. Neto) - Wolter (62. Jakabfi), Harder (76. Dickenmann), Maritz - Popp.

USV: Hornschuch - Weiß, Tellenbröker, Arnold, Sedlackova - Juckel (46. Görlitz), Graser, Julevic, Karn (89. Kremlitschka), Seiler - Meyer (81. Kreil).

Tore: 1:0 (8.) Popp, 2:0 (14.) Popp, 3:0 (41.) Maritz, 1:3 (49.) Görlitz, 1:4 (52.) Harder (Foulelfmeter), 5:1 (57.) Harder, 6:1 (71.) Harder, 7:1 (74.) Bloodworth, 8:1 (90.) Rauch.

Schiedsrichterin: Stolz (Pritzwalk).

Zuschauer: 1500.

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