20. September 2017 / 22:17 Uhr

VfL-Führung: Rückendeckung für Rebbe, Neuordnung im Januar

VfL-Führung: Rückendeckung für Rebbe, Neuordnung im Januar

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL-Führung: Sportdirektor Olaf Rebbe (l.) mit den Geschäftsführern Tim Schumacher und Wolfgang Hotze (r.).
VfL-Führung: Sportdirektor Olaf Rebbe (l.) mit den Geschäftsführern Tim Schumacher und Wolfgang Hotze (r.). © Imago Regios24
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Die Trainer-Baustelle war am Montag nur wenige Stunden offen, in einem anderen Bereich seiner sportlichen Führung lässt sich der VfL Zeit. Zumindest kurzfristig ist nicht geplant, die Anzahl der Geschäftsführer beim Fußball-Bundesligisten zu erhöhen. Allerdings: Wenn sich Geschäftsführer Wolfgang Hotze 2018 zurückzieht, ist eine Neuordnung möglich.

Seit Klaus Allofs und Thomas Röttgermann nicht mehr dabei sind, ist die Anzahl der VfL-Geschäftsführer von vier auf zwei (Hotze und Tim Schumacher) gesunken, das neu geschaffene Amt des Sportdirektors bekleidet Olaf Rebbe. Der musste jetzt den zweiten Trainerwechsel seiner Amtszeit vornehmen und dafür auch Kritik einstecken – aber er bekommt in einer sportlich schwierigen Situation auch Rückendeckung von seinen Vorgesetzten in der Geschäftsführung. „Es gibt“, so Hotze, „keine Notwendigkeit, in dem Bereich jetzt etwas zu ändern.“

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Allerdings: Hotze hat seinen Rückzug angekündigt – „für Anfang des Jahres“, wie das mit Abstand dienstälteste Mitglied der VfL-Führung auf Nachfrage bestätigte. „Dass sich dann auch in der Struktur etwas ändert, ist anzunehmen“, so der Finanz-Fachmann weiter. Heißt: Frühestens im Januar wird’s eine Neuordnung geben. Dass Rebbe dann zum Geschäftsführer aufsteigt, ist eine von mehreren möglichen Varianten.