22. November 2019 / 22:11 Uhr

VfL gegen Bayern: Das Top-Duell im Dreikampf um die Tabellenspitze

VfL gegen Bayern: Das Top-Duell im Dreikampf um die Tabellenspitze

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wollen wieder gegen Bayern jubeln: Pernille Harder und ihr VfL Wolfsburg.
Wollen wieder gegen Bayern jubeln: Pernille Harder und ihr VfL Wolfsburg. © Tim Schulze
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Top-Spiel in der Frauenfußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erwartet am Samstag (13 Uhr, live auf ARD ONE) den FC Bayern München. Der VfL kann den Dritten, der eigentlich als größter Konkurrent angesehen wurde, abhängen.

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Sechs Punkte trennen den Tabellenführer schon von den Bayern. Packt Wolfsburg die Münchnerinnen, wird es ein Zweikampf an der Spitze – mit Hoffenheim. Doch selbst München würde Wolfsburgs Coach Stephan Lerch nicht abschreiben, er sagt: „Ich bin da noch vorsichtig. Selbst wenn wir das Spiel gewinnen, was wir vorhaben, haben wir noch einige Spiele vor uns. Es gibt noch ein Rückspiel in München, dann spielen wir noch in Hoffenheim.“ Die Möglichkeit bestehe immer, dass „man mal Punkte liegen lassen kann. Es sah bisher noch nicht danach aus, aber es gab auch in dieser Saison schon knappe Spiele, ich erinnere nur an das 1:0 gegen den SC Sand.“

Hoffenheim muss der VfL so oder so im Auge haben. Die junge Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann mache das „sehr, sehr gut, schaut sich das am Wochenende mal ganz entspannt an“. Dass die TSG oben mitspielt, überrascht nicht. Seit Jahren fördern die Hoffenheimerinnen junge Talente und bilden diese zu guten Bundesliga-Spielerinnen aus. Gleichzeitig gelingt es ihnen, ihre Schlüsselspielerinnen zu halten. Lerch: „Sie profitieren davon, dass sie jahrelang zusammengespielt haben und einige da wirklich durch die Decke gegangen sind, die dann auch im Nationalmannschaftskreis waren.“

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Das offensive Spielkonzept weiß zu beeindrucken. Der Tabellenzweite gewann in dieser Saison mit großer Konstanz. Und das, so Lerch, der mit seinem Team die TSG bezwang, „konnte ich im Vorfeld so nicht erahnen. Es ist jetzt die Frage, wie lange sie das aufrechterhalten können. Wenn sie alle gesund bleiben und keine Leistungsträgerinnen wegbrechen, könnte es so weitergehen.“

Kann München das Spitzenduo unter Druck setzen? Man zeigt sich kämpferisch.  Nationalspielerin Linda Dallmann gab vor dem Top-Spiel in Wolfsburg zwar zu: „Klar ist, dass wir in der Meisterschaft für unsere Ansprüche bis dato schon zu viele Punkte haben liegen lassen.“ Es waren sechs – gegen Hoffenheim und Leverkusen. Aber: Beim K.o. im Pokal-Achtelfinale vor einer Woche haben „wir gezeigt, dass wir Wolfsburg Paroli bieten können. Wir sind heiß auf diese Revanche. Wir müssen uns jetzt endlich mal für den Aufwand belohnen.“ Denn: „Auch Wolfsburg ist nicht unschlagbar.“

Coach Jens Scheuer ähnlich: „Es macht uns Mut und gibt uns Selbstvertrauen, dass wir so eine Topleistung gegen diesen Topgegner abrufen konnten. Genauso wollen wir uns in Wolfsburg präsentieren.“ Aber: „Gewisse Aspekte müssen wir noch verfeinern, um zu gewinnen.“

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