03. Februar 2017 / 17:59 Uhr

VfL in Köln ohne Didavi und Dejagah

VfL in Köln ohne Didavi und Dejagah

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL Wolfsburg Ashkan Dejagah
Hat noch keine Freigabe aus Katar erhalten: VfL-Rückkehrer Ashkan Dejagah. © Boris Baschin
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Keine Personalveränderungen, aber wohl im anderen System: Ohne Rückkehrer Ashkan Dejagah und den wiedergenesenen Daniel Didavi tritt der Wolfsburger Fußball-Bundesligist am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. Köln an. Während VfL-Trainer Valérien Ismaël dem Ex-Stuttgarter nach seiner Knie-OP noch etwas Zeit gibt, fehlt bei Dejagah weiterhin die Freigabe vom katarischen Fußballverband.

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Bis zuletzt hatten die VfL-Verantwortlichen gehofft, dass Dejagah rechtzeitig die Freigabe aus den Emiraten erhält. Doch sie kam nicht. „Die DFL ist weiterhin im Kontakt mit dem Verband in Katar“, betonte Rebbe erneut und erklärte: „Wenn der Spieler freigegeben ist, sehen wir das im System.“ Soweit ist es noch nicht. Aber: Sieben Tage nach Abschluss des Transfers muss sich der katarische Verband dazu äußern. Spätestens 15 Tage nach dem Spielerwechsel ist Dejagah automatisch freigegeben. Das bedeutet: Sollte es für den VfL ganz schlecht laufen, dürfte der 30-Jährige erst in Dortmund auflaufen.

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Deutlich schneller dürfte es bei Didavi gehen. Der Spielmacher konnte nach seiner Knie-OP die ganze Woche problemlos mit der Mannschaft trainieren und hinterließ bei Ismaël einen guten Eindruck. „Was ich in dieser Woche von Daniel gesehen habe, war richtig gut“, lobte der Coach. Ein Einsatz in Köln kommt aber zu früh.

Auch sonst wird es keine Veränderungen im VfL-Kader geben. Allerdings könnte Ismaël von Vierer- auf Dreierkette umstellen. Grund: Die Kölner verfügen mit Leonardo Bittencourt und Christian Clemens über schnelle Außenspieler. Für den offensiv ausgerichteten Paul-Georges Ntep dürfte Maxi Arnold in die Startelf rutschen und neben Paul Seguin im zentralen Mittelfeld auflaufen. Luiz Gustavo rutscht dann zwischen Jeffrey Bruma und Ricardo Rodriguez in die Dreierkette, Josuha Guilavogui läuft als einziger Sechser auf.