23. Juni 2021 / 18:40 Uhr

VfL-Kader: Bornauw will nach Wolfsburg, Kasten übt schon in St. Pölten mit

VfL-Kader: Bornauw will nach Wolfsburg, Kasten übt schon in St. Pölten mit

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Der eine könnte kommen, der andere wiederum gehen: Lino Kasten (l.) steht vor einem Wechsel vom VfL zu St. Pölten, Sebastiaan Bornauw möchte nach Wolfsburg.  
Der eine könnte kommen, der andere wiederum gehen: Lino Kasten (l.) steht vor einem Wechsel vom VfL zu St. Pölten, Sebastiaan Bornauw möchte nach Wolfsburg.   © Boris Baschin / Rolf Vennenbernd
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Mit Aster Vranckx hatte sich der VfL Wolfsburg schon vor längerer Zeit den ersten Neuzugang für die kommende Saison gesichert. Wird Sebastiaan Bornauw der nächste Neuzugang?

Mark van Bommel und sein Trainerteam, die in diesen Tagen in Wolfsburg eintrudeln, freuen sich auf ihre neuen Aufgaben beim VfL. Es dauert auch nicht mehr lange, bis der neue Coach und sein Team loslegen, am 1. Juli startet der Fußball-Bundesligist mit der Vorbereitung. Ist dann auch schon Abwehr-Wunschkandidat Sebastiaan Bornauw mit dabei? Der VfL und der Innenverteidiger waren sich bereits einig, jetzt hat der Belgier den Verantwortlichen des 1. FC Köln mitteilen lassen, dass er zum VfL wechseln möchte. Das berichtet der Kicker. Bereits in St. Pölten wiederum ist VfL-Torwarttalent Lino Kasten.

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Der Reihe nach: Dass der VfL Bornauw will – das ist schon länger klar. Aber jetzt wissen es auch die Kölner Verantwortlichen. „Wir hatten ein Gespräch. Seine Berater haben seinen Wunsch hinterlegt, dass er nach Wolfsburg wechseln möchte“, so FC-Interims-Sportchef Jörg Jakobs. Bornauw kann nach SPORTBUZZER-Infos in Wolfsburg einen Vierjahres-Vertrag unterschreiben, mit ihm und seinem Berater Daniel Van Buyten sind die Dinge längst besprochen.

Mit dem FC jedoch müssen sich die Wolfsburger noch einigen. Ein erstes Angebot über 8 Millionen Euro lehnten die Kölner Verantwortlichen ab. Der Geißbock-Klub muss Transfererlöse erzielen, träumt von einer Ablöse von rund 15 Millionen Euro. Der Abwehrmann hat in Köln noch einen Vertrag bis 2024, eine Verlängerung, wie es sich die Kölner Verantwortlichen zwischenzeitlich vorgestellt haben, ist für den Verteidiger kein Thema.

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Bornauw will nach Wolfsburg – er könnte nach Mittelfeld-Talent Aster Vranckx (KV Mechelen) der nächste Neue für die neue Runde werden. Damit aber nicht genug: Für die Außenbahn haben Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer schon seit längerer Zeit ihren Wunschspieler an der Angel. Dabei handelt es sich nicht um Steven Berghuis von Feyenoord Rotterdam, dessen Qualitäten von den VfL-Verantwortlichen geschätzt werden, aber mit 29 Jahren passt er nicht ins VfL-Raster. Die Wolfsburger wollen weiterhin junge, hungrige Spieler holen und sie entwickeln.

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Und schafft ein Talent beim VfL nicht sofort den Sprung in die Bundesliga, kann es künftig bei Kooperationspartner SKN St. Pölten Spielpraxis sammeln. So wie das Lino Kasten in der neuen Saison wohl machen wird. Das Torhüter-Talent trainiert bereits beim österreichischen Zweitligisten mit. Ein Wechsel ist wahrscheinlich, aber noch nicht fix. „Wir wollen Spieler haben, die von dem Weg, in St. Pölten Spielpraxis sammeln zu können, überzeugt sind. Daher gestehen wir ihnen natürlich auch zu, dass sie sich den Standort mal anschauen und mit den Trainern in den Austausch gehen können“, so Sportdirektor Schäfer über Kastens Trip nach Niederösterreich: „Nur so können sie sich ein voll umfängliches Bild verschaffen.“ Neben Kasten werden wohl noch zwei, drei weitere Youngster diesen Schritt gehen.

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