07. Juli 2020 / 08:30 Uhr

VfL-Kandidat Maina: "Es ist nicht so, dass wir kurz vor dem Abschluss wären"

VfL-Kandidat Maina: "Es ist nicht so, dass wir kurz vor dem Abschluss wären"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
14.06.2020, Hessen, Darmstadt: Fußball: 2. Bundesliga, SV Darmstadt 98 - Hannover 96, 31. Spieltag im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Hannovers Linton Maina (l) und Darmstadts Fabian Holland kämpfen um den Ball. Foto: Ronald Wittek/epa Pool/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Hat Linton Maina im Visier: VfL-Manager Jörg Schmadtke (r.). © (c) epa Pool
Anzeige

Geht jetzt alles ganz schnell mit Linton Maina und dem VfL? Das sagt Jörg Schmadtke, der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten über das Werben um den Flügelspieler von Hannover 96.

Im vergangenen Sommer war Kevin Mbabu Wolfsburgs erster Neuzugang der Saison, in diesem Sommer könnte das Linton Maina werden. Der VfL ist schon länger am schnellen Flügelspieler von Nachbar und Zweitligist Hannover 96 dran, jetzt nimmt der mögliche Wechsel immer mehr Fahrt auf. Denn: Die Vereine nähern sich an. VfL-Manager Jörg Schmadtke bestätigte im Gespräch mit dem SPORTBUZZER: „Es hat einen Austausch gegeben. Aber es ist nicht so, dass wir kurz vor dem Abschluss wären.“

Anzeige

Das ist Hannovers 96-Rakete Linton Maina:

Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  Zur Galerie
Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  ©

Die Gespräche führt VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer mit dem 96-Kollegen Gerhard Zuber und auch mit Maina. Mit dem 21-Jährigen soll sich der Bundesligist weitgehend einig sein, wie der Kicker berichtete. Es zeichnet sich auch eine Ablösehöhe ab, auf die sich die Klubs einigen könnten. Sie dürfte bei etwa 6 Millionen Euro liegen. Von einer zweistelligen Millionenforderung hat sich 96 verabschiedet.

Die Ablösesumme sagt auch nicht allzu viel über das tatsächliche Transferpaket aus. Wichtig für 96 sind vor allem die zu treffenden Nebenvereinbarungen. Als da wären: Was gibt’s für die Roten nachträglich obendrauf, wenn Wolfsburg die Champions oder Europa League erreicht? Oder falls Wolfsburg gar Meister wird. Und wie hoch ist die Beteiligung, wenn Maina mal weiterverkauft wird? Da wird noch Etliches zu verhandeln sein.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Ex-96-Sportchef Schmadtke wird seine guten Kontakte zu 96-Chef Martin Kind wohl erst nutzen, wenn es in die Endphase des Transfers geht. „Wir schätzen uns“, sagt der VfL-Manager über Kind, der für den Transfer als „Grundvoraussetzung nennt, dass wir Alternativen haben und wissen, wie sie beurteilt werden und zu welchen Bedingungen sie kommen“. Dieses Maina-Alternativkonzept scheint aber noch nicht vorzuliegen.

Neben dem Flügelspieler wollen die Wolfsburger noch einen Stürmer und einen Innenverteidiger holen. Verlassen wiederum dürften den Klub Ex-96er Felix Klaus sowie die zuletzt ausgeliehenen Yunus Malli (Union) und Jeffrey Bruma (Mainz).