10. August 2019 / 21:34 Uhr

VfL Lübeck-Schwartau verliert Generalprobe 24:26

VfL Lübeck-Schwartau verliert Generalprobe 24:26

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Finn Kretschmer erzielte für den VfL Lübeck-Schwartau im Test gegen den Wilhelmshavener HV drei Treffer. 
Finn Kretschmer erzielte für den VfL Lübeck-Schwartau im Test gegen den Wilhelmshavener HV drei Treffer.  © Agentur 54°
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Drittligist Wilhelmshaven überrascht Zweitligist – Geselliger Abend im Anschluss beim Klub 111

Keine 24 Stunden nach dem 36:18-Erfolg im Test beim SH-Ligisten MTV Herzhorn haben die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau am Samstag ihre Generalprobe vor dem kommenden Pokalwochenende gegen Drittligist Wilhelmshavener HV mit 24:26 (11:16) verloren.

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„Wir hätten die Partie natürlich gern gewonnen, aber ich denke, dass man darauf aufbauen kann“, resümierte Cheftrainer Piotr Przybecki die Partie, die in der Jahn-Halle mit einstündiger Verspätung angepfiffen wurde, nachdem die Gäste in Buddikate mit einer Buspanne liegengeblieben waren.

Vor rund 200 Zuschauern agierte der VfL anfangs in der Abwehr zu schläfrig, machte eher einen Schritt zurück als nach vorn. „Es wurden uns Defizite aufgezeigt, an denen wir noch arbeiten müssen“, befand VfL-Co-Trainer Matthias Deppich und fügte hinzu: „Vielleicht ist eine verlorene Generalprobe ja ein guter Weckruf vor den ersten Pflichtspilen.“ Die Nachlässigkeiten in der Hintermannschaft führten zum klaren Rückstand zur Halbzeit. Nur bis zum 4:4 hielt der VfL mit. Im zweiten Durchgang kämpfte man sich noch einmal auf 21:22 und 24:25 heran, doch den Ausgleich verhinderte vor allem Torwart Primož Prošt, der 2016 und 2017 mit dem Erstligisten Frisch Auf Göppingen den EHV-Pokal gewonnen hatte.

„Anfangs waren wir etwas schläfrig, haben zu einfache Tore kassiert. Zudem fehlte natürlich auch die Abstimmung auf unserer neuen rechten Seite. Aber wir wusste, dass das einige Zeit benötigt“, erklärte Przybecki.

Nach dem Abpfiff stand für das gesamte Team der Besuch beim Sommerfest des Klub 111 auf dem Programm, wo sich bei Gegrilltem gestärkt wurde. Der Klub-111-Vorsitzende Thomas Nawrocki konnte insgesamt rund 80 Gäste begrüßen, darunter Vertreter aus der Wirtschaft und Politik mit Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und den Spitzen der CDU und SPD. „Es geht um die Stärkung des Spitzensports in der Region und die Förderung der Jugend“, sagte Nawrocki und erläuterte: „Zusammen mit Politik und namhaften Unternehmen stehen diverse Projekte an, an denen wir gemeinsam arbeiten.“ 

VfL: Klockmann, Mallwitz – Raguse (7), Potic (3), Ranke (3), Schrader (3), Kretschmer (3), Runarsson (2), Waschul (2), Möller (1).