17. September 2019 / 14:11 Uhr

Vertragsverlängerung fix: VfL Osnabrück bindet Aufstiegstrainer Daniel Thioune

Vertragsverlängerung fix: VfL Osnabrück bindet Aufstiegstrainer Daniel Thioune

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Daniel Thioune bleibt dem VfL Osnabrück langfristig erhalten
Trainer Daniel Thioune bleibt dem VfL Osnabrück langfristig erhalten © imago images / eu-images
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Seit fast zwei Jahren trainiert Daniel Thioune den VfL Osnabrück. Er hat den Verein in dieser Zeit aus dem Keller der Dritten bis in die Zweite Liga zurückgeführt. Am Dienstag verlängerte der Verein den Vertrag mit seinem ehrgeizigen Chefcoach.

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Erfolgstrainer Daniel Thioune bleibt dem VfL Osnabrück erhalten. Am Dienstag gab der Zweitliga-Aufsteiger bei einer Pressekonferenz bekannt, den nach dieser Saison auslaufenden Vertrag mit dem 45 Jahre alten Gesicht des Vereins bis 2021 verlängert zu haben. "Ich habe immer betont, dass ich Daniel Thioune für einen sehr guten Trainer halte und gerne längerfristig mit ihm beim VfL zusammenarbeiten möchte", sagte Sportdirektor Benjamin Schmedes. "Diese Entscheidung habe ich nicht in erster Linie vom sportlichen Erfolg abhängig gemacht, sondern von der inhaltlichen Arbeit gemeinsam mit Co-Trainer Merlin Polzin."

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Osnabrück ist für Thioune eine Station auf dem Weg zum Bundesliga-Trainer

Thioune ist eine Identifikationsfigur in Osnabrück. Nur wenige Kilometer entfernt in Georgsmarienhütte geboren, spielte er bereits von 1996 bis 2002 für den VfL. Nach Stationen in Lübeck und Ahlen war er zunächst vier Jahre lang Nachwuchstrainer seines Herzensvereins, ehe er im Oktober 2017 die Profimannschaft übernahm. Seine Erfolgsbilanz: In der ersten Saison rettete er die Osnabrücker vor dem Abstieg aus der 3. Liga. In seiner zweiten Saison führte er sie souverän in die 2. Bundesliga zurück. Auch dort gewannen die Niedersachsen bereits drei ihrer ersten sechs Spiele.

"Nach wie vor bin ich dem Klub für die Chance, als Cheftrainer im Profibereich arbeiten zu können, sehr dankbar", sagte Thioune. Doch der Aufstiegscoach stellte bereits vor einer Woche in einem Interview mit dem Kicker klar: "Wenn ich bleibe, dann nicht aus Prinzip oder weil ich Osnabrücker bin. Für mich geht es darum, dass ich mich weiterentwickeln kann und sich um mich herum etwas entwickelt."

Nach dieser Maxime handeln der Trainer sowie Sportdirektor Schmedes bereits seit fast zwei Jahren. Nach der missglückten Saison 2017/18 scheuten beide nicht davor zurück, die Mannschaft radikal umzubauen. Und auch nach dem Aufstieg in diesem Jahr sprach sich Thioune immer wieder auch öffentlich für weitere Verstärkungen aus.

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Sogar der HSV soll schon an Thioune interessiert gewesen sein

Der Trainer ist ehrgeizig. "Als Spieler wollte ich in die Bundesliga, habe es aber nicht geschafft. Als Trainer habe ich dieses Fernziel auch", sagte er dem Kicker. Der 1. FC Kaiserslautern war schon einmal an ihm interessiert, auch beim Hamburger SV ist sein Name vor der Verpflichtung von Dieter Hecking offenbar gefallen.

Trotzdem sieht Thioune seine nähere Zukunft weiter in Osnabrück. "Ich hatte immer das Gefühl, eine Weiterentwicklung herbeiführen zu können und daran hat sich auch nach dem Aufstieg nichts geändert", sagte er am Dienstag. "Wir wollen als Mannschaft gemeinsam mit dem Klub wachsen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen."