12. August 2019 / 09:12 Uhr

VfL Pirna-Copitz siegt erneut beim FV Laubegast und zieht in die nächste Pokalrunde ein

VfL Pirna-Copitz siegt erneut beim FV Laubegast und zieht in die nächste Pokalrunde ein

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Laubegaster Robert Scannewin ist vor den Pirnaern Eric Ranninger (l.) und Tim Baumann am Ball. 
Der Laubegaster Robert Scannewin ist vor den Pirnaern Eric Ranninger (l.) und Tim Baumann am Ball.  © Steffen Manig
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Fußball-Sachsenpokal: Landesligisten aus Kamenz und Bautzen werden ihrer Favoritenrolle gerecht. Rotation gewinnt Stadtduell beim Dresdner SC klar.

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Dresden. Einheit Kamenz und Budissa Bautzen, heiße Titelanwärter der Fußball-Landesliga, sind erwartungsgemäß in die 2. Runde um den Landespokal eingezogen. Die Auslosung findet am Freitag bei der Landesliga-Staffeltagung in Niesky statt. Dann steigen auch die Oberligisten in den Wettbewerb ein, während die sächsischen Vereine der 3. Liga und der Regionalliga Nordost erst ab der 3. Runde dabei sein werden.

„Das war ein klassisches Pokalspiel. Wir haben viele klare Chancen vergeben und den Gegner dadurch starkgemacht. So mussten wir bis in die Verlängerung“, resümierte Budissas Trainer Thomas Hentschel nach dem 2:1 (1:1, 0:0)-Sieg beim Landesklasse-Aufsteiger SV Lichtenberg. Ex-Dynamo Tom Hagemann (46.) und Jakub Sidlo erzielten die Tore für Bautzen, Torsten Gronwaldt hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert (85.).

Budissas Liga-Kontrahent Einheit Kamenz kam in Großröhrsdorf zu einem 6:1 (3:0)-Erfolg. Sando Schulze (12.), Cornelius Gries (35.), Alexander Schidun (42.), Tom Grellmann (55.), Attila Kanyai (86.) und Jonas Krautschick (89.) trafen. Das Ehrentor markierte Patrick Preusche (84.).

Für einen Paukenschlag sorgte der von Frank Lippmann trainierte Königswarthaer SV. Der Landesklasse-Aufsteiger behielt gegen Landesligist Stahl Riesa mit 3:2 (1:1) die Oberhand. Die frühe Führung des KSV durch Ralf Marrack (7.) egalisierte Franz-Josef Zech postwendend (9.). In der 53. Minute verwandelte Roman Brückner einen Freistoß direkt, Philipp Schröter brachte die Stahlwerker wieder auf Augenhöhe (73.). Als Riesa dem Siegtreffer durchaus nahe war, schloss Brückner einen Konter zum 3:2 ab.

Beim DSC zählt noch Handarbeit. Belohnt wurde der Einsatz aber nicht, die 98er verloren sogar noch mit 0:4.
Beim DSC zählt noch Handarbeit. Belohnt wurde der Einsatz aber nicht, die 98er verloren sogar noch mit 0:4. © Steffen Manig
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„Wir haben unsere Konter gut zu Ende gespielt, vorhandene Schnelligkeitsnachteile geschickt kompensiert“, freute sich KSV-Coach Frank Lippmann. Vergessen war beim Ex-Dynamo der Ärger über den Elfmeter von Kapitän Manuel Schidun in der 39. Minute, den Stahl-Keeper Alexander Goldhammer pariert hatte. Kurz darauf sah Stahl-Neuzugang Florian Klengel die Gelb-Rote Karte.

Der VfL Pirna-Copitz setzte sich beim FV Laubegast mit 4:2 (2:1) durch. Die Copitzer begannen genauso konzentriert wie eine Woche zuvor beim Vorbereitungsspiel in Laubegast (3:1). Bis zur 18. Minute schossen Sebastian Scholz und Richard Scykalka einen 2:0-Vorsprung für den VfL heraus. Kurz vor der Pause verkürzte Hagen Herzog (42.). Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff war es der gleiche Spieler, der das 2:2 bejubelte. Offenbar brauchten die Gäste den „Weckruf“, denn anschließend machten John-Benedikt Henschel (65.) und Maximilian Swozil (86.) das Weiterkommen klar.

Landesklässler SV Wesenitztal war gegen Landesligist Eintracht Niesky keineswegs die schlechtere Mannschaft (1:3). „Es war seit langer Zeit das beste Spiel, das wir geboten haben, aber leider stimmte das Ergebnis nicht“, meinte SVW-Coach Uwe Rahle. „Wir haben dreimal die Torumrahmung getroffen, einen Elfmeter verschossen und mindestens acht glasklare Tormöglichkeiten vergeben. Niesky macht aus drei halben Chancen drei Tore, sie sind eben erfahren und sehr clever. Trotzdem, so richtig werden sie nicht wissen, wie sie diese Partie gewonnen haben.“ Wesenitztal war durch Neuzugang Robert Lauterbach in der 47. Minute in Führung gegangen, aber Bogumil Jablonski (66., 90.+2) und Sebastian Richter (78.) trafen für die Gäste, die ohne Ex-Dynamo Robert Koch aufliefen.

Überraschend klar entschied Rotation Dresden das Stadtduell beim Dresdner SC zu seinen Gunsten (4:0). Vor 210 Zuschauern im Steyer-Stadion erzielten Robert Friedrich (2., 10.), Kevin Borchers (73.) und Robert Kiesow (89.) die TSV-Tore.

Kreispokalsieger Coswiger FV war gegen den eine Klasse höher spielenden SC Borea auf einem guten Weg zu einer Überraschung. Felix Schmidt hatte den Kreisoberligisten zur Freude der 102 Zuschauer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in Führung gebracht (45.+2). Die Dresdner kamen aber entschlossener und mit mehr Spieltempo aus der Kabine und drehte im zweiten Abschnitt die Begegnung. Marcus Hüppe per Strafstoß (67.) sowie zweimal der Ex-Radebeuler Richard Schöne (67., 76.) sicherten das Weiterkommen für die Dresdner.

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