22. November 2019 / 16:21 Uhr

VfL Potsdam: Mit Selbstvertrauen gegen das eigene Spiegelbild

VfL Potsdam: Mit Selbstvertrauen gegen das eigene Spiegelbild

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
VfL-Trainer Daniel Deutsch ist wie immer engagiert dabei.
VfL-Trainer Daniel Deutsch ist wie immer engagiert dabei. © Julius Frick
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Handball 3. Liga: Die Schützlinge von Trainer Daniel Deutsch treffen nach dem Derbysieg auf Anhalt Bernburg.

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Der Dessau-Roßlauer HV führt das Klassement der 3. Handball-Liga Nord-Ost unangefochten mit 24:0-Zählern an und befindet sich somit auf dem besten Wege, die direkte Rückkehr in Liga zwei perfekt zu machen. Neben den Sachsen-Anhaltinern dürfen sich aber zwei weitere Teams als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnen – der 1. VfL Potsdam und Anhalt Bernburg. Eben jene Vereine, die am Sonntag (18.30 Uhr, MBS Arena) im direkten Duell ihre jeweiligen Serien fortsetzen wollen.

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Am 5. Oktober, als sich die Adler bei Aufsteiger TuS Vinnhorst die fünfte Pleite im siebten Spiel abholten, kauerte man mit 3:13-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz 15. Schwächer war zu diesem Zeitpunkt nur ein Team: Anhalt Bernburg. So verkorkst der Saisonstart auch war, so fulminant war die anschließende Aufholjagd. Seither bejubelten die morgigen Konkurrenten nämlich fünf Siege, denen lediglich eine Niederlage gegenübersteht. Statt 15. gegen 16., statt absolutes Kellerduell, stehen sich mit dem Siebt- und dem Neuntplatzierten zwei Teams aus dem soliden Mittelfeld gegenüber.

„Es gibt schon einige Parallelen“, findet auch VfL-Trainer Daniel Deutsch, der die Bernburger als die „am meisten unterschätzte Truppe der Liga“ bezeichnet: „Das ist eine gewachsene Mannschaft, die über Jahre im Gros zusammenspielt. Zudem wird dort auch dank meines Trainerkollegen Martin Ostermann sehr professionell gearbeitet.“ Und dank des 31-jährigen Linksaußen Steffen Coßbau, der 2016 noch für den Erstligisten HSC Coburg auf der Platte stand, besitzt der SV Anhalt ohnehin enorme Qualität.

In Bildern: VfL Potsdam gewinnt Brandenburg-Derby beim Oranienburger HC.

3. Handball-Liga Nordost: Oranienburger HC – 1. VfL Potsdam 29:31 (12:18). Zur Galerie
3. Handball-Liga Nordost: Oranienburger HC – 1. VfL Potsdam 29:31 (12:18). © Robert Roeske
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Eine Serie wird am Sonntag vermutlich reißen, die Potsdamer wollen ihren Positivlauf, welcher vor Wochenfrist mit dem 31:29-Derbysieg in Oranienburg gekrönt wurde, fortsetzen. „Es galt, die Spannung bei den Jungs hochzuhalten. Wir haben viel Selbstvertrauen gesammelt, die Mannschaft hat Charakterstärke bewiesen. Aber auch der Gegner kommt mit breiter Brust. In den jüngsten Wochen haben wir unsere handballerische Qualität durchgebracht und das Zwischenziel, aus den letzten acht Partien bis zur Winterpause fünf zu gewinnen, erreicht“, erklärt Daniel Deutsch, der mit seinen Schützlingen nun mehr will: „Vor eigenem Publikum spielen wir danach erst wieder Anfang Februar, zwischendrin warten vier Auswärtsspiele. Wir wollen uns mit einem guten Gefühl von unserem Publikum verabschieden.“

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