25. Juni 2019 / 19:17 Uhr

VfL-Quartett sprintet zu Staffel-Gold und knackt die DM-Norm

VfL-Quartett sprintet zu Staffel-Gold und knackt die DM-Norm

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Siegerehrung 4x100 m Männer: Die Wolfsburger Staffel mit (v. l.) Johannes Bereitenstein, Magnus Bunar, Deniz Almas und Phil Grolla.
Siegerehrung 4x100 m Männer: Die Wolfsburger Staffel mit (v. l.) Johannes Bereitenstein, Magnus Bunar, Deniz Almas und Phil Grolla. © Privat
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Dreimal sprinteten die Leichtathleten des VfL Wolfsburg aufs Podest - einmal liefen sie dabei allen davon. Bei den Landesmeisterschaften in Göttingen sorgte ein Quartett für einen Erfolg, den es so seit drei Jahren nicht gegeben hatte. Und auch über die Langstrecke wurde im VfL-Lager gejubelt.

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Doch zunächst zu den Sprintern: Die VfLer Phil Grolla, Johannes Breitenstein, Magnus Bunar und Deniz Almas gewannen die 4x100-Meter-Staffel in 41,91 Sekunden, ließen dabei das zweitplatzierte Quartett des SV Werder Bremen (42,68 Sek.) fast acht Zehntel hinter sich.

Zuletzt gab's Wolfsburger Staffel-Gold bei den Landesmeisterschaften im Jahr 2016 in Wilhelmshaven. Der VfL siegte seinerzeit in 42,33 Sek. Damals und heute als einziger dabei: Breitenstein.

In Berlin dabei

Klar, dass der 25-Jährige mit dem Staffel-Ergebnis zufrieden war: "Die Wechsel haben gut geklappt. Und ich denke, dass wir noch schneller sein können." Schnell genug für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Berlin war die Zeit schon jetzt. Die Quali-Norm von 42,10 Sek. hat das VfL-Quartett sicher geknackt.

Die Teilnahme mit der Staffel Anfang August in der Bundeshauptstadt - ein echtes Highlight. Vielleicht kitzelt die Atmosphäre dort das aus dem VfL-Quartett, was Breitenstein seinen Kollegen und sich zutraut: "Eine mittlere oder tiefe 41 ist drin."

Mehr Leichtathletik

Neben Staffel-Gold gab's für Breitenstein in Göttingen noch Bronze über die 100 Meter. Mit seinen 10,83 im Finallauf war der Wolfsburger aber nicht ganz glücklich. "Das hat mich gewurmt. Woran es gelegen hat, weiß ich nicht." Der Vorlauf (10,85 Sek.) hatte sich noch locker und gut angefühlt.

Trotzdem: Nach dem für ihn unglücklich verlaufenden vergangenen Jahr, wo ihn Fußprobleme für drei Monate außer Gefecht gesetzt hatten, ist Breitenstein auch über die 100 m guter Dinge: "Eine 10,6 sollte in diesem Jahr drin sein." Damit würde er an seiner Bestzeit aus 2017 (10,54 Sek.) kratzen. Geknackt hat er sie tatsächlich schon im Trainingslager auf Teneriffa im Frühling. Dort gab es handgestoppte 10,40 Sek. Coach Werner Morawietz: „Das entspricht elektronisch gemessenen 10,6 Sekunden."

Drei Wolfsburger im Finale

In Göttingen war Breitenstein aber nicht der einzige Wolfsburger im 100-m-Finale. Bunar (Jahrgang 1998) wurde in 10,95 Sek. Vierter, Grolla (Jahrgang 2001) in 11,38 Sek. Siebter.

Über die 200 m überzeugte Magnus Bunar mit neuer persönlicher Bestleistung in 22,06 Sek. und sicherte sich Bronze, Björn Bunar lief mit 22,68 Sek. auf den sechsten Platz.

Silber für Stark

Bei den Frauen überzeugte die VfLerin Katharina Stark über die 5000 m, holte Silber in 17:28,38 Minuten. Sie hatte über eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Bronzerang.

Teamkollegin Lina Bunar zeigte aufsteigende Tendenz mit zwei Saisonbestleistungen über 100 m (12,82 Sek.) und über die 200 m in 26,02 Sek.

Eine persönliche Bestzeit gab es in der männlichen U18 für Tobias Morawietz über 100 m in 11,60 Sek. Das langte, um in den Zwischenlauf einzuziehen.

Im Göttinger Jahnstadion haben die Leichtathleten ihre Landesmeister ermittelt

Im Göttinger Jahnstadion haben die Leichtathleten ihre Landesmeister ermittelt. Zur Galerie
Im Göttinger Jahnstadion haben die Leichtathleten ihre Landesmeister ermittelt. © Swen Pförtner
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