19. Januar 2017 / 20:13 Uhr

VfL-Startelf: Ismaël hat sie schon im Kopf

VfL-Startelf: Ismaël hat sie schon im Kopf

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL Wolfsburg Valérien Ismaël
Wer darf gegen den HSV ran? VfL-Trainer Valérien Ismaël hat seine Startelf schon im Kopf. © Imago
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Noch zweimal schlafen, dann ist es wieder so weit: Zum Pflichtspiel-Auftakt des neuen Jahres empfängt der VfL am Samstag (15.30 Uhr) den Hamburger SV. Beide Teams stecken im Tabellenkeller. Punkten ist Pflicht. Gut: Valérien Ismaël, Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, hat seine Startaufstellung schon im Kopf.

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„Der Start ist absolut wichtig“, weiß der Coach und betont: „Das Team ist heiß und hat im Training hart gearbeitet. Jetzt müssen wir das nur noch auf dem Platz zeigen.“ Gegen den HSV wird es wohl auf eine Viererkette im 4-2-3-1 hinauslaufen. Denn: In den vergangenen Einheiten lag der Fokus auf diesem System. Am Dienstag ließ Ismaël die vermeintliche A-Offensive gegen die A-Defensive antreten. Das 3-5-2, mit dem der VfL zuletzt gegen Frankfurt und in Mönchengladbach gewonnen hatte, wäre eine Alternative, scheint gegen die Hanseaten aber nicht zum Einsatz zu kommen. Auch, weil Hamburg ebenfalls mit vier Verteidigern und zwei Sechsern agiert.

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Vor Kapitän Diego Benaglio im Tor wird voraussichtlich hinten rechts Paul Seguin auflaufen. In der Zentrale spielen Jeffrey Bruma und Ricardo Rodriguez. Die linke Seite gehört Yannick Gerhardt. Davor agiert das Doppel-G aus Luiz Gustavo und Josuha Guilavogui. Beide haben im Trainingslager in La Manga einen starken Eindruck hinterlassen und sind aus der Startelf nicht wegzudenken. In der Offensive genießt Daniel Caligiuri rechts das Vertrauen. Hinter Angreifer Mario Gomez soll Neuzugang Yunus Malli für Gefahr sorgen. „Yunus kennt die Bundesliga und hat schon gegen den HSV gespielt. Er kann den Unterschied ausmachen“, sagt Ismaël. Und: „Ich hoffe, er kann seine hervorragende Quote aus Mainz bei uns fortsetzen.“ Dort erzielte er in 146 Spielen 32 Tore und bereitete 23 Treffer vor. Dass das Duo Malli/Gomez beim VfL für den Gegner unangenehm werden kann, haben die Wolfsburger bereits in den Testspielen gezeigt. Bleibt die Frage: Wer spielt links offensiv? Da spricht vieles für Paul-Georges Ntep, wie Malli ein Neuzugang. „Er ist startklar und einsatzfähig“, ließ der Coach durchsickern.

Verzichten muss Ismaël auf Maxi Arnold (Trainingsrückstand nach Knieproblemen). Marcel Schäfer (Aufbautraining nach Knieverletzung) und Sebastian Jung (Risswunde am Knie) sollen Ende nächster Woche wieder mit dem Team trainieren. Philipp Wollscheid befindet sich im Aufbautraining, bei Daniel Didavi (Knie) wurde die Intensität im Individual-Training gesteigert. „Es sieht sehr gut aus, dass wir bald alle Spieler zur Verfügung haben“, freut sich der VfL-Trainer.