09. Februar 2020 / 15:22 Uhr

VfL-Stürmer Weghorst unzufrieden mit Bank-Rolle gegen Düsseldorf: "Hätte gerne von Anfang an gespielt" 

VfL-Stürmer Weghorst unzufrieden mit Bank-Rolle gegen Düsseldorf: "Hätte gerne von Anfang an gespielt" 

Alexander Flohr
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
War mit seinem Bankplatz gegen Düsseldorf nicht zufrieden: Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst.
War mit seinem Bankplatz gegen Düsseldorf nicht zufrieden: Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst. © Boris Baschin
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Gegen Düsseldorf musste sich Wout Weghorst zunächst mit einem Bankplatz zufrieden geben. Für Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner war das eine reine Vorsichtsmaßnahme. Doch der Stürmer des VfL Wolfsburg selbst hatte sich fit gefühlt.

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Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst musste gegen Düsseldorf eine ungewohnte Rolle einnehmen: Beim 1:1 saß er bei Spielbeginn zunächst auf der Bank, erst zur Halbzeit kam der Niederländer für den glücklosen Daniel Ginczek in die Partie. Weghorst unzufrieden: "Ich habe mich fit gefühlt. Ich hätte gerne von Anfang an gespielt."

VfL-Coach Oliver Glasner entschied sich allerdings dagegen. Stattdessen schickte er - wie schon beim 4:2 in Paderborn - Renato Steffen und Ginczek im Sturm aufs Feld. Weghorst hatte in Paderborn wegen einer Oberschenkelzerrung gefehlt, erst Mitte der Woche war er ins Mannschaftstraining eingestiegen - die erste volle Einheit absolvierte er kurz vor dem Spiel gegen die Fortuna. Glasner mit Blick auf die intensiven kommenden Wochen mit der Europa League: "Eigentlich war die Überlegung, ihn noch später zu bringen. Wir wollten unter keinen Umständen eine schlimmere Muskelverletzung riskieren."

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Koen Casteels: Der VfL-Torhüter hatte nur in der Anfangsphase etwas zu tun, als er einen Schuss von Dennis Srbeny parierte. Ansonsten hatte der Belgier nicht viel zu tun, bei beiden Gegentoren war er machtlos. - Note: 3 Zur Galerie
Koen Casteels: Der VfL-Torhüter hatte nur in der Anfangsphase etwas zu tun, als er einen Schuss von Dennis Srbeny parierte. Ansonsten hatte der Belgier nicht viel zu tun, bei beiden Gegentoren war er machtlos. - Note: 3 ©
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Keine Siege ohne Start-Weghorst

Weghorsts Einwechslung brachte ordentlich Schwung. Der Angreifer machte das vor, was seine Mitspieler in den ersten 45 Minuten völlig vermissen lassen hatten: Kampf und Leidenschaft. Weghorst ging voran und seine Kollegen zogen nach - nach dem Platzverweis von Marin Pongracic agierte der VfL in Unterzahl besser. "Dann hat sich etwas bewegt, dann haben wir guten Fußball gespielt", so Weghorst, der sich für die kommenden Wochen deutlich mehr Konstanz wünscht: "Wir müssen jetzt mal über eine längere Periode gute Leistungen abrufen und uns schnell auf jeder Ebene verbessern."

Am kommenden Samstag bei der TSG Hoffenheim wollen Weghorst und Co. eine Reaktion zeigen. Der 27-Jährige will dann wieder zur Startformation gehören: "So, wie der Trainer es mir erklärt hat, hoffe ich, dass ich wieder von Anfang an spiele." Wichtig wäre das auf jeden Fall. Weghorst ist nicht nur der beste Torjäger beim VfL, sondern auch für den Punkteschnitt wichtig. In den drei Partien, in denen er für die Wolfsburger nicht von Anfang an gespielt hatte, holten sie keinen einzigen Sieg.

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