10. Oktober 2019 / 20:10 Uhr

VfL-Torfrau Schult: Comeback in diesem Jahr nicht sicher

VfL-Torfrau Schult: Comeback in diesem Jahr nicht sicher

Josefine Biallas
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Comeback erst im nächsten Jahr? Almuth Schult
Comeback erst im nächsten Jahr? Almuth Schult © Boris Baschin
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VfL-Torhüterin Almuth Schult befindet sich nach ihrer Schulter-OP weiterhin in der Reha. Für ein Comeback noch in diesem Jahr kann die 28-Jährige "keine Garantie geben". Im Interview mit Eurosport verriet Schult, warum der Heilungsprozess ihrer Schulter "schwierig abzuschätzen ist".

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"Zu Beginn der Saison habe ich gesagt, dass ich mich freuen würde, dieses Jahr wieder spielen zu können. Aber ich kann keine Garantie geben", so Schult im Eurosport-Interview. Unklar also, ob die VfL-Keeperin noch vor Jahreswechsel ihr Comeback feiert. Schult, die bereits in der NDR-Dokumentation "Vom Wendland in die Weltklasse" über ihre Schulterverletzung gesprochen hatte, erklärte, dass "ein Comeback sehr schwierig abzuschätzen ist, da es eine Verletzung war, die nicht sehr oft auftritt. Daher ist es individuell abhängig, wann die Schulter wieder stabil ist." Im April hatte sich die Nationalspielerin im Training eine Schulterverletzung zugezogen, dennoch spielte sie bei der WM im Tor der DFB-Auswahl, ehe sie sich im Juli operieren ließ.

Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg - USV Jena

Bilderbogen vom Sieg der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gegen Jena. Zur Galerie
Bilderbogen vom Sieg der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gegen Jena. © Boris Baschin
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Im Interview (der Sender zeigt das VfL-Spiel in Köln am Freitag ab 19 Uhr live) spricht die Olympiasiegerin von 2016 auch über das Image ihrer Sportart: "Viele winken beim Frauenfußball ab, da sie das Bild vom Männerfußball im Kopf haben und es auf den Frauenfußball projizieren. Insgesamt muss noch viel passieren, um zu verhindern, dass Frauen- und Männerfußball immer miteinander verglichen wird. Beides kann nebeneinander bestehen."

Angesprochen auf den kontinuierlichen Erfolg des VfL nennt Schult vor allem die "Arbeit und das Engagement des Vereins" als Hauptgründe. Natürlich spielen auch die erwähnten "professionellen Bedingungen und das tägliche Training am Maximum" eine große Rolle - auch für die Weiterentwicklung der Spielerinnen. Allerdings "hat der VfL auch nicht von Anfang an Unmengen an Geld in die Frauenmannschaft investiert, sondern hat klein angefangen und sich über die Zeit hinweg alles erarbeitet".

Als mögliche Konkurrenz für den VfL in dieser Spielzeit sieht Schult neben dem FC Bayern auch 1899 Hoffenheim und wünscht sich, dass auch Freiburg "sich wieder fängt" und "mehr Vereine an der Spitze mitmischen können". Zum Spiel beim 1. FC Köln sagt die Torhüterin: "Ich bin sehr gespannt auf die Partie, da Köln unterschiedliche Ergebnisse in dieser Saison erzielt hat. Gegen Frankfurt und Potsdam hatten sie sehr umkämpfte Spiele. Daher hoffe ich, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden."

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