28. April 2020 / 19:47 Uhr

VfL-Trainer Glasner lobt Justvan und Co.: „Sie machen ihre Sache gut“

VfL-Trainer Glasner lobt Justvan und Co.: „Sie machen ihre Sache gut“

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL-Training - Oliver Glasner - Montage
Lobt die VfL-Talente: Trainer Oliver Glasner (l.) spricht über Mamoudou Karamoko (kl. Bild) und Julian Justvan (kl. Bild M.). © Boris Baschin
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Mit Julian Justvan, Ulysses Llanez, Iba May, Omar Marmoush und Luca Horn spielen gerade einige Talente aus der U19 und der U23 bei den Profis des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg vor - und machen ihre Sache gut.

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Sollte die Bundesliga im Mai wieder spielen dürfen, werden einige englische Wochen anstehen, damit der Spielbetrieb der gerade unterbrochenen Saison bis Ende Juni, Anfang Juli beendet werden kann. Den Klubs wurde von der DFL geraten, ihre Kader aufzustocken. Beim VfL dürfen sich deshalb gerade fünf Talente aus der U23 und der U19 beweisen.

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Karamoko soll dazustoßen

Zurzeit üben die Nachwuchskicker Julian Justvan, Ulysses Llanez, Iba May, Omar Marmoush und Luca Horn bei den Profis mit. Mamoudou Karamoko (Muskelfaserriss) fehlt, weil er angeschlagen ist. Doch der Angreifer soll auch bald dazustoßen. „Wir haben diese Spieler ja auch in der Vergangenheit immer mal wieder dazugenommen. Karamoko etwa hat ja auch mal für uns gespielt“, so Glasner. Der Angreifer hatte beim 4:0-Sieg Ende Februar gegen Mainz debütieren dürfen. „Und Iba May war ja auch schon mal bei uns im Kader.“

Jetzt sind die Talente regelmäßig dabei bei den Profis. Glasner erklärt es: „Unsere U23 trainiert gerade gar nicht, deshalb haben wir gesagt, wir nehmen sie dazu. Denn wenn es bei uns wieder losgeht und wir sagen dann, wir brauchen mehr Spieler“, hätten May und Co. einen zu großen Trainingsrückstand gehabt, weil sie dann „acht oder zehn Wochen nur im Homeoffice“ gewesen wären. „Deshalb haben wir die Jungs frühzeitig dazugeholt. Und ich muss sagen: Sie machen ihre Sache gut.“

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Glasner übers Auswechselkontingent

Klar ist: Trainingsrhythmus und Spielbelastung werden, wenn die Liga wieder spielen sollte, ein Thema. Die FIFA hat daher vorgeschlagen, das Auswechselkontingent von drei auf fünf Spieler zu erhöhen. „Ich habe mir dazu im Detail noch nicht so viele Gedanken gemacht“, so der Wolfsburger Trainer. „Aber gerade wenn viele englische Wochen auf uns zukommen, macht es das natürlich einfacher, wenn man nach 60 Minuten den einen oder anderen Spieler runternehmen kann, damit die Jungs schon zwei, drei Tage später wieder in einem besseren Zustand sein können.“