13. März 2022 / 18:34 Uhr

VfL Wolfsburg: Aktive Fanszene plant Trainingsbesuch und Fanmarsch

VfL Wolfsburg: Aktive Fanszene plant Trainingsbesuch und Fanmarsch

Florian Schulz
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainingsbesuch und Fanmarsch geplant: Die aktive Fanszene des VfL Wolfsburg.
Trainingsbesuch und Fanmarsch geplant: Die aktive Fanszene des VfL Wolfsburg. © Roland Hermstein
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Der VfL Wolfsburg kann wieder auf die Unterstützung seiner aktiven Fanszene zählen. Zum Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am 20. März kehren die Ultras in die VW-Arena zurück.

Am Trainingsplatz des VfL könnte es am Samstag etwas voller werden. Die aktive Fanszene hat bei Facebook einen Besuch der Übungseinheit des Fußball-Bundesligisten um 15.30 Uhr auf dem Platz am VfL-Center angekündigt. Gut möglich, dass die Anhänger dem Team von Trainer Florian Kohfeldt nach der jüngsten 2:3-Niederlage in Freiburg noch einige aufmunternde Worte entgegen bringen und ihm zugleich Mut für das kommende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zusprechen wollen.

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Doch nicht nur das: Auch am Sonntag ist die Wolfsburger Fanszene wieder fleißig unterwegs. Bereits um 12 Uhr findet sie sich im VfL-Stadion am Elsterweg ein, um dort den freundschaftlichen Vergleich zwischen der Traditionself und einer Breitensport-Auswahl zu verfolgen. Um 15 Uhr machen sich die Anhänger von dort aus auf zum Fanmarsch in Richtung VW-Arena im Allerpark. Dort treffen die Wolfsburger Profis um 17.30 Uhr auf Bayer Leverkusen. Sämtliche Einschränkungen werden nach aktueller Verordnungslage für diese Begegnung abgeschafft. Heißt: Für die Partie sind 30.000 Zuschauer zugelassen.

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Die VfL-Ultras waren dem Stadion ebenso wie die Ultra-Gruppierungen einiger anderer Bundesligisten seit Pandemie-Beginn ferngeblieben - zum Teil, weil sie mit den Corona-Schutzmaßnahmen nicht in Gänze einverstanden waren, vor allem aber, weil das Stadionerlebnis nicht ihren Vorstellungen von Stimmung und Support entsprach, wegen der kleinen Menge an zugelassenen Fans oft auch nicht entsprechen konnte.

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Nun kehrt ein großes Stück Normalität zurück - mit Trommeln, Vorsängern und mit Capo Chris Heise, der zu denen gehört, die seit Pandemie-Beginn gar nicht im Stadion waren und nun gegen Leverkusen wieder seinen gewohnten Platz auf dem Zaun vor der Nordkurve einnehmen will.

In den letzten Monaten hatten die Klubs der Bundesliga nicht nur mit wechselnden Corona-Vorgaben zu kämpfen, sondern auch ein generell nachlassendes Fußball-Interesse registriert - auch in Wolfsburg war das so. Aber am kommenden Spieltag soll das der Vergangenheit angehören.