16. Mai 2017 / 14:48 Uhr

VfL Wolfsburg: Andries Jonker sortiert beim Training Spieler aus

VfL Wolfsburg: Andries Jonker sortiert beim Training Spieler aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim VfL-Training heute waren weniger Profis dabei als sonst
Beim VfL-Training heute waren weniger Profis dabei als sonst © CP24
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Es ist die Woche der Wahrheit für den VfL, die mit der entscheidenden Partie am Samstag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV ihren Höhepunkt findet. Vor dem Schlüsselspiel um den direkten Klassenerhalt greift Trainer Andries Jonker beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zu weiteren Maßnahmen. Ein Kurztrainingslager spielt in den Planungen des Niederländers aber keine Rolle.

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Mit Christian Träsch, Borja Mayoral, Ashkan Dejagah, Justin Möbius und Riechedly Bazoer fehlten am Dienstagvormittag gleich fünf Profis beim Training, die weder angeschlagen noch verletzt sind. Der Grund: Jonker hatte den Kader für diese Einheit verkleinert - jedoch nicht, um mit dem potenziellen Kader fürs HSV-Spiel akribischer arbeiten zu können. "Ich habe es für besser gehalten, die Mannschaft aufzuteilen. Ich habe 25 fitte Spieler. So kann ich besser sehen, wer welches Training braucht. Mehr steckt nicht dahinter", erklärt der Coach. Dass Bazoer in Hamburg Gelb-gesperrt fehlt und das übrige Quartett derzeit unter Jonker keine große Rolle spielt, sei für die Maßnahme nicht ausschlaggebend gewesen. Die fünf Wolfsburger übten lediglich am Nachmittag mit dem Team. Sebastian Jung musste wegen Muskelproblemen aussetzen. Erfreulich: Ricardo Rodriguez (fehlte zuletzt wegen einer Knöchelverletzung) übte am Nachmittag mit. Paul Seguin fehlte  mit Wadenproblemen.

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VfL-Training am Dienstag vorm Hamburg-Spiel

Und die nächste Einheit wird ebenfalls in Wolfsburg stattfinden. Alles deutet darauf hin, dass Jonker auf die Möglichkeit, ein Kurztrainingslager zu bereisen, verzichtet. "Ich habe bei den Jungs keinen Bedarf an einem Trainingslager gespürt. Wir können nirgendwo besser arbeiten als hier. Eigentlich gibt es keinen Grund wezugfahren", betont der Trainer, der mit der Arbeit seines Teams hochzufrieden ist. "Die Spieler trainieren jeden Tag sehr gut. Ich habe nichts zu meckern. Von der Einstellung ist das überragend."
Doch eine Änderung wird Jonker vor dem Herzschlagfinale noch vornehmen: Anders als sonst wird bereits am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. Bisher ließ der Coach lediglich in den Einheiten am Donnerstag und am Freitag geheim üben.