28. Januar 2021 / 19:38 Uhr

Wolfsburgs Arnold darf weiter von Olympia träumen

Wolfsburgs Arnold darf weiter von Olympia träumen

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Einer für Olympia? Maxmilian Arnold vom VfL Wolfsburg.
Einer für Olympia? Maxmilian Arnold vom VfL Wolfsburg. © Roland Hermstein
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Erst im Juni wird das endgültige Aufgebot der deutschen Olympia-Auswahl für die Spiele in Tokio feststehen. Doch bereits jetzt mussten der NADA 50 Namen vorab gemeldet werden. Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg ist offenbar einer davon.

Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg darf weiter von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio träumen. Nach Informationen des "Express" und der DPA steht der Mittelfeldspieler auf der "NADA-Liste", auf der der DFB 50 Spieler an die nationale Doping-Agentur gemeldet hat. Bist Ende Juni muss Nationaltrainer Stefan Kuntz sein endgültiges Aufgebot benennen.

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Kuntz darf drei Spieler benennen, die vor 1997 geboren wurden. Während der lange gehandelte Thomas Müller (FC Bayern) nicht auf der Liste steht, sollen unter anderem Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels, Union Berlins Ex-VfLer Max Kruse, Davie Selke und Maximilian Eggestein (beide Werder Bremen) als Ü23-Kandidaten dabei sein. Kuntz hatte bereits erklärt, für die Positionen der "Routiniers" im Kader mit „etlichen Kandidaten“ im Austausch zu sein. Unter dem U21-Nationalcoach war Arnold Kapitän der DFB-Auswahl, die 2017 Europameister wurde. Das gute Verhältnis von Coach und Mannschaftsführer galt damals als einer der Bausteine für den Titelgewinn.

Arnold selbst hatte seine Olympia-Chancen zuletzt skeptisch eingeschätzt. Es spräche "vieles dagegen. Normalerweise ist die Mannschaft im Mittelfeld gut besetzt", bei den drei Ü23-Spielern wäre es "eher um Positionen vorn und hinten gegangen", sagte er im vergangenen Jahr im SPORTBUZZER-Interview. Bei den letzten Olympischen Spielen 2016 in Rio hatte die DFB-Auswahl unter Trainer Horst Hrubesch Silber geholt. Damals hatten Freiburgs Nils Petersen sowie die Bender-Brüder Lars und Sven die Ü23-Plätze im Kader bekommen.

Die Fußballerinnen des DFB, die 2016 noch Gold gewonnen hatten, sind in Tokio nicht dabei. Das WM-Aus 2019 im Viertelfinale war gleichzeitg das Aus in der Olympia-Qualifikation. In Rio hatten mit Almuth Schult, Isabel Kerschowski, Alexandra Popp, Lena Goeßling und Babett Peter gleich fünf Wolfsburgerinnen zum Gold-Kader gehört.

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