27. Februar 2019 / 22:15 Uhr

Bericht: VfL Wolfsburg und Bruno Labbadia - Trennung im Sommer steht bevor

Bericht: VfL Wolfsburg und Bruno Labbadia - Trennung im Sommer steht bevor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia wird laut Kicker wohl nicht über das Saisonende hinaus Wolfsburg-Trainer bleiben.
Bruno Labbadia wird laut "Kicker" wohl nicht über das Saisonende hinaus Wolfsburg-Trainer bleiben. © Getty
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Bruno Labbadia schreibt mit dem VfL Wolfsburg zurzeit an einer Erfolgsgeschichte. Nach 23 Spieltagen steht der einstige Abstiegskandidat auf einem Europapokalplatz. Dennoch läuft alles auf eine Trennung hinaus - warum?

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Bruno Labbadia und der VfL Wolfsburg - diese Beziehung verläuft durchaus erfolgreich. Den einstigen Abstiegskandidaten aus Niedersachsen hat der Trainer in dieser Saison zu einem der Topteams der Bundesliga geformt, nach 23 Spieltagen steht der VfL auf dem fünften Tabellenplatz. Mit dem Abstieg hat der VfL nicht das Geringste zu tun. Allerdings: Seit Wochen überschattet die ungeklärte Zukunft des früheren HSV-Coaches die starken Leistungen der Wolfsburger. Labbadias Vertrag läuft am Saisonende aus, Gespräche über eine Verlängerung hat es bislang nicht gegeben.

Wie der Kicker nun berichtet, werden Labbadia und der VfL am Ende der Saison voraussichtlich getrennte Wege gehen. Es gilt als offenes Geheimnis, dass der 53-Jährige und Sportvorstand Jörg Schmadtke kein enges Verhältnis pflegen. Beide Seiten vermieden in den vergangenen Wochen ein Bekenntnis zueinander, Labbadias ungeklärte Vertragssituation schien die Mannschaft aber nicht zu hemmen. Für das Frühjahr sind Gespräche zwischen Schmadtke und Labbadia angekündigt - dann soll final geklärt werden, ob der gebürtige Darmstädter in der Autostadt eine Zukunft hat.

Die Karriere von Bruno Labbadia

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Labbadia feierte gerade seinen ersten Jahrestag als VfL-Trainer

Erst vor einer Woche hatte Labbadia seinen "ersten Jahrestag" als Trainer der "Wölfe" gefeiert. Im SPORTBUZZER-Interview blieb der Ex-Stürmer im Bezug auf seine momentane Lage bewusst im Vagen: "Vor langer Zeit habe ich schon gesagt, mir reicht es, wenn wir uns im April zusammensetzen. Es wird demnächst die Zeit kommen, in der ich mir in Ruhe Gedanken über die Zukunft machen werde. Ich fühle mich im Hier und Jetzt sehr wohl, weil es uns im Trainerteam gerade große Freude macht, mit dieser Mannschaft zu arbeiten."

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Zuletzt war der 53-Jährige unter anderem mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden. Zu seinen früheren Stationen zählen Greuther Fürth, Bayer 04 Leverkusen, der VfB Stuttgart, zweimal der Hamburger SV sowie - ganz zu Beginn seiner Trainer-Laufbahn - sein Heimatverein SV Darmstadt 98.

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