26. März 2019 / 16:04 Uhr

VfL Wolfsburg: Bruno Labbadia und die Vorfreude auf die Gelbe Wand

VfL Wolfsburg: Bruno Labbadia und die Vorfreude auf die Gelbe Wand

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bruno Labbadia freut sich auf das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. 
Bruno Labbadia freut sich auf das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund.  © imago/Montage
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Wenn der VfL am Samstag (15.30 Uhr) nach der Länderspielpause in der Fußball-Bundesliga in Dortmund aufläuft, ist das nicht nur das Duell mit dem Tabellenzweiten – nein, es ist auch das Duell mit dem größten Fanblock der Welt. 25.000 Plätze hat die Südtribüne im Signal-Iduna-Park, die nur Gelbe Wand genannt wird. Und auf diese Gelbe Wand freut sich Bruno Labbadia ganz besonders.

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Als er selbst noch Spieler war, „da hattest du Gladbach, Lautern, Bochum – und Dortmund. Das waren die Stadien“. Die Stadien, in denen Labbadia besonders gern spielte, weil sie laut waren, weil sie eben anders waren. „Heute hast du fast nur noch solche Arenen.“ Aber Dortmund sei eben immer noch ein bisschen anders, „das ist schon speziell mit der Gelben Wand, das ist schon außergewöhnlich“, freut sich der VfL-Trainer auf das erste Spiel nach der Länderspielpause.

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Letzter Sieg in Dortmund 2012

Dabei ist‘s lange her, dass der VfL ein Duell vor dieser Megakulisse (81.400 Zuschauer gehen rein in den BVB-Hexenkessel) für sich entscheiden konnte. Im Dezember 2012 hatten die Wolfsburger zuletzt in Dortmund gewinnen können. Diego, Naldo und Bas Dost hießen die Torschützen beim 3:2. Und diesmal? Es gilt, den Hochgeschwindigkeits-Fußball des BVB irgendwie in den Griff zu bekommen. Labbadia ist längst drin in der Gegner-Analyse, aber das Top-Team seines Trainerkollegen Lucien Favre sei schwer zu packen. „Du kannst sie teilweise ein bisschen im Griff haben – und dann kommt ihre individuelle Qualität zum Tragen. Ein Reus, ein Sancho können immer etwas extra machen - das macht sie besonders.“

Die restlichen Termine sind fix! Der Bundesliga-Fahrplan vom VfL Wolfsburg:

33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg Zur Galerie
33. Spieltag (Samstag, 11. Mai, 15:30 Uhr): VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg ©

"Das ist eine richtig gute Mannschaft"

Der VfL-Trainer hat sich Dortmunds Partie gegen Bayer Leverkusen (3:2) angeschaut. Ein Spiel, in der Bayer dem BVB ordentlich Paroli bot – und doch verlor. „Sie haben wahnsinnig gute Einzelspieler mit richtig gut Tempo im Spiel. Sie können nicht nur Power, sondern können auch die Räume eng machen, sie können auch gut verteidigen – das ist eine richtig gute Mannschaft“, lobt Labbadia, der aber etwas unschlüssig wirkt, als es um die Frage geht, wer den schönsten Fußball der Liga spiele. „Es gibt ein paar Mannschaften, die das momentan machen.“

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Labbadia kämpft für Europa

Die Dortmunder sind punktgleich mit Spitzenreiter Bayern. Wer holt am Ende die Schale? „Der BVB hat sicher das Zeug, Meister zu werden“, sagt Wolfsburgs Trainer. Der VfL wiederum mischt im Kampf um Europa ordentlich mit – und muss das nun auch in Dortmund zeigen. Labbadia: „Ich habe ja gesagt, dass es mich total happy machen würde, wenn ich die Jungs im nächsten Jahr in Europa spielen sehen könnte. Dafür müssen wir jetzt in den acht noch ausstehenden Spielen Vollgas geben.“ Auch am Samstag vor der Gelben Wand.