12. Mai 2019 / 11:45 Uhr

VfL Wolfsburg: Daniel Ginczek hätte sich lieber anders für den VfB Stuttgart gefreut

VfL Wolfsburg: Daniel Ginczek hätte sich lieber anders für den VfB Stuttgart gefreut

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hatte mit dem VfL Wolfsburg bei seinen Ex-Kollegen das Nachsehen: Daniel Ginczek. 
Hatte mit dem VfL Wolfsburg bei seinen Ex-Kollegen das Nachsehen: Daniel Ginczek.  © imago images / regios24
Anzeige

Nach der bitteren Niederlage in Stuttgart haben sich Champions League-Träumereien beim VfL Wolfsburg erledigt - die Chancen auf das europäische Geschäft bestehen aber weiterhin. Für seine Ex-Kollegen freute sich Daniel Ginczek, dennoch war der Ex-Stuttgarter nach dem Spiel enttäuscht.

Anzeige
Anzeige

Selbst wenn es am späten Samstagnachmittag einen Teil in Daniel Ginczek gab, der sich mit seinem Ex-Klub freute, weil sich die Stuttgarter zumindest die Teilnahme an der Relegation gesichert hatten, wäre ihm ein anderes Szenario dann doch lieber gewesen. „Der VfB wäre ja auch mit einer Niederlage gerettet gewesen. Deswegen wäre es für uns wichtiger gewesen, zu gewinnen“, so der Stürmer des VfL Wolfsburg, mit dem er sich in seiner alten sportlichen Heimat mit 0:3 geschlagen geben musste.

Als er sich bereits in der ersten Halbzeit mit den anderen Wolfsburger Einwechselspielern auf den Weg zum Aufwärmen machte und an der Stuttgarter Bank vorbei musste, nahm er sich einige Augenblicke, um mit Spielern abzuklatschen, andere Mitarbeiten aus dem VfB-Staff herzte er innig. Vier Jahre hatte er für die Schwaben gespielt, ehe er im Sommer den Schritt zum VfL machte, obwohl ihn der Ex-Wolfsburger Mario Gomez noch versucht hatte umzustimmen – vergeblich.

0:3 beim VfB Stuttgart verloren: Das sind die Reaktionen auf die Niederlage des VfL Wolfsburg

Josuha Guilavogui: Das war leider zu wenig für uns. Wenn wir die Möglichkeit nach zwei Minuten durch William nutzen, kann sich das Spiel anders entwickeln. Aber man hat gemerkt: Stuttgarts Angst vor der Relegation war größer als der Hunger auf die Champions League.  Zur Galerie
Josuha Guilavogui: "Das war leider zu wenig für uns. Wenn wir die Möglichkeit nach zwei Minuten durch William nutzen, kann sich das Spiel anders entwickeln. Aber man hat gemerkt: Stuttgarts Angst vor der Relegation war größer als der Hunger auf die Champions League."  ©
Anzeige

"Das ist für unsere Ambitionen viel zu wenig"

„Klar, ich hatte hier schöne Jahre, habe dem Verein viel zu verdanken. Der VfB ist noch nicht gerettet, muss in die Relegation, deswegen gibt es erst Glückwünsche, wenn es damit auch geklappt hat. Ich drücke natürlich die Daumen“, sagte der 28-Jährige, der mit seinem Wechsel in dieser Saison zwar grundsätzlich alles richtig gemacht zu haben scheint.

Bei diesem Wiedersehen allerdings, das es in der kommenden Spielzeit also nicht mehr zu geben droht, zeigten seine ehemaligen Teamkollegen dem Europapokal-Aspiranten aber noch mal, „wie Abstiegskampf geht und was es bedeutet, mit Leidenschaft zu verteidigen. Das hätten wir auf unserer Seite auch gebraucht“, so Ginczek.

Weil man davon aber diesmal nicht viel auf Seiten der Wolfsburger gesehen hätte, „haben wir verdient verloren – und das ist für unsere Ambitionen und das Ziel, in der Europa League dabei zu sein, viel zu wenig“, erklärte der in der 59. Minute eingewechselte Angreifer.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Für die Europa League: Wolfsburg muss gewinnen

Etwaige Champions-League-Träumereien haben sich nun zwar erledigt („Platz vier ist in unserer Situation wohl nicht mehr drin“), dafür bestehen die Chancen auf die Europa League durch den 1:0-Sieg von Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim aber weiterhin. „Doch Werder drückt jetzt auch noch mal von hinten rein“, meinte Ginczek – und forderte umgehend: „Wir müssen unser Spiel nächstes Wochenende gewinnen – komme, was wolle.“

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg

Die Fans des VfL Wolfsburg machen auf diversen Wegen auf sich aufmerksam. Zur Galerie
Die Fans des VfL Wolfsburg machen auf diversen Wegen auf sich aufmerksam. ©
Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN