17. Mai 2019 / 17:15 Uhr

VfL Wolfsburg: Dankeschön-Transparent der Fans für Labbadia!

VfL Wolfsburg: Dankeschön-Transparent der Fans für Labbadia!

Andreas Pahlmann und Engelbert Hensel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fan-Transparent für Bruno Labbadia
Fan-Transparent für Bruno Labbadia
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Zu Beginn seiner Zeit als Trainer beim VfL Wolfsburg hatte sich Bruno Labbadia Spottgesang von Teilen der Fans gefallen lassen müssen, nun finden es viele Anhänger des Fußball-Bundesligisten schade, dass es für den Coach nach dem Spiel am Samstag gegen Augsburg beim VfL nicht weitergeht. Das zeigt ein Transparent am Wolfsburger Trainingsplatz.

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Fast auf den Tag ein Jahr ist es her, dass Robin Knoches Kopfballtor in Kiel für die große Erlösung beim VfL gesorgt hat. 1:0 im Relegations-Rückspiel, Wolfsburg blieb in der Fußball-Bundesliga, das Zittern war vorbei. Heute wird Knoche wieder im Mittelpunkt stehen, denn in Vertretung von Josuha Guilavogui und Koen Casteels wird der Abwehrmann den VfL als Kapitän aufs Feld führen. Und wieder wird gezittert. Aber diesmal geht es nicht darum, ob der VfL nach Sandhausen oder Heidenheim muss. Sondern, ob er nach Manchester oder Rom darf. Nach den bösen Klassenerhalts-Endspielen in Braunschweig und Kiel hat der VfL am Samstag ein gutes Endspiel. Um 15.30 Uhr in der VW-Arena gegen den FC Augsburg.

Das Transparent am Trainingsplatz
Das Transparent am Trainingsplatz ©
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Für Bruno Labbadia schließt sich ein Kreis. Er kam, um den VfL zu retten und um aus einem Bundesliga-Sorgenkind wieder einen normalen Erstliga-Klub zu machen. Das ist ihm - unabhängig vom Ausgang am Samstag - gelungen. „Ich gehe mit einem guten Gefühl hier raus, weil die Leute mir mittlerweile hier auch ein gutes Gefühl geben – das ist einfach schön“, sagt der Trainer vor seinem VfL-Abschiedsspiel.

Die Karriere von Bruno Labbadia

Bruno Labbadias Karriere in Bildern Zur Galerie
Bruno Labbadias Karriere in Bildern ©

Als er kam, empfing ihn ironischer Fatalismus. „Wir steigen ab, wir kommen nie wieder, wir haben Bruno Labbadia“ sang ein Teil der Wolfsburger Fans im Stadion. Sprechchöre, die ihn trafen, wie Labbadia später zugab. Am Tag vor dem Augsburg-Spiel hing ein Plakat am Trainingsplatz, das als Entschuldigung der Fans Richtung Trainer verstanden werden muss: „Wir blieben drin, wir kamen wieder, wir danken Bruno Labbadia.“ Retten, festigen, nach Europa führen - was Labbadia anderswo schaffte, gelingt ihm möglicherweise auch in Wolfsburg. „Ich habe das in Stuttgart auch auf diese Art hinbekommen, die Erfahrung, die ich mittlerweile habe, lässt mich immer besser werden“, sagt er. „Wenn ich vor zehn Jahren dieses Wissen und diese Erfahrung gehabt hätte, weiß ich gar nicht, was alles möglich gewesen wäre...“

So klang der Labbadia-Spott vor gut einem Jahr in der Nordkurve

Was am Samstag möglich ist, wissen alle: Die Wolfsburger Rückkehr nach Europa, 20 Jahre nach der UEFA-Cup-Premiere. Dreimal - 1999/2000, 2008/09 und 20014/15 nahm Wolfsburg am Kampf um die kleinere der beiden Kontinental-Trophäen teil, zweimal (2009/10 und 2015/16) spielte er in der Champions League. Rechnet man den einstigen Trostpreis-Wettbewerb namens UI-Cup (der VfL war fünfmal dabei) nicht mit, wäre es die sechste VfL-Qualifikation für Europa.

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