09. April 2018 / 19:05 Uhr

VfL Wolfsburg: Darum bleibt Dimata erste Wahl

VfL Wolfsburg: Darum bleibt Dimata erste Wahl

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim
Er gibt alles fürs Team: Und deshalb ist Nany Dimata auch am Freitag gegen Augsburg wieder erste Wahl. © Peter Steffen
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Nany Dimata wartet beim VfL immer noch auf sein erstes Tor - und dennoch ist der Angreifer beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten auch am Freitag gegen Augsburg erste Wahl. Trainer Bruno Labbadia erklärt, warum er auf ihn baut.

Zusammen mit Josip Brekalo hatte Nany Dimata beim 2:0 des VfL in Freiburg die meisten Sprints (27) angezogen, auch bei den Läufen (73) war der bullige Belgier  beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten mit vorn dabei. Und das, obwohl er bereits nach 75 Minuten runter gemusst hatte. Der Angreifer hatte sich völlig ausgepowert. Aber es gab auch eine Statistik, in der Dimata mal wieder nicht gut dastand.

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Der Angreifer gab keinen einzigen Torschuss ab – und so muss der zentrale Stürmer weiterhin auf seinen ersten Treffer für die Wolfsburger warten. Eine Vorlage (beim 1:2 gegen Leverkusen) – das war’s. Zu wenig für einen wie ihn, der allerdings auch lange nicht das Vertrauen der sportlich Verantwortlichen in Wolfsburg genoss. Unter Bruno Labbadia ist das anders. Da spielt der im Sommer für 10 Millionen Euro aus Oostende gekommene Angreifer.

Labbadia: Nany ist Gold wert für uns!

Der Trainer erklärt auch, warum er zuletzt auf ihn und eben nicht auf Liverpool-Leihe Divock Origi baute. „Er ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Leute zu haben, die alles für die Mannschaft geben“, lobt der einstige Top-Stürmer. „Nany hatte in Freiburg unheimliche Laufwege drin – wenn man sieht, wie viel er in den 75 Minuten bis zu seiner Auswechslung gelaufen ist, wäre er ganz klar der beste Läufer gewesen.“ Der Trainer weiter: „Natürlich wird ein Torjäger an Toren gemessen, aber in der aktuellen Situation ist Nany Gold wert für uns.“ Weil der U-21-Nationalspieler eben unheimlich viel fürs Team arbeite. „Er macht das taktisch sehr gut. Ich glaube, der Knoten wird bei ihm platzen, wenn er mal das erste Tor macht – das ist schon sehr wichtig“, fügt Wolfsburgs Coach hinzu.


Der VfL plant mit dem Angreifer auch für die neue Saison, Dimata selbst hatte sich zuletzt ein Hintertürchen aufgelassen. In belgischen Medien hatte er gesagt, dass er  regelmäßig spielen wolle. Bleibt er? Geht er? „Ich weiß es nicht“, wurde er in seiner Heimat zitiert. „Momentan zählt nur Wolfsburg. Wir wollen in der Bundesliga bleiben und ich versuche, dabei zu helfen“, meinte Dimata und lobte Labbadia: „Beim neuen Trainer spüre ich mehr Vertrauen, ich fühle mich wieder gut.“

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Obwohl er leicht angeschlagen ist (die Wade zwickt etwas), dürfte Dimata – und erneut nicht Origi – am Freitag gegen Augsburg erste Wahl sein, denn „Nany macht das für die Mannschaft sehr, sehr gut“, lobt Labbadia.