24. Mai 2018 / 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg: Das hat sich Spätstarter Brekalo für die neue Saison vorgenommen

VfL Wolfsburg: Das hat sich Spätstarter Brekalo für die neue Saison vorgenommen

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Top in Form: Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg.
Top in Form: Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg. © Roland Hermstein
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Dass Josip Brekalo ein Faktor im VfL-Spiel sein kann, das bewies der kleine Kroate in der Endphase der Saison. Aber in der neuen Saison will er immer ein Faktor im Spiel des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sein.

Josip Brekalo ist froh, „dass die Saison endlich vorbei ist“, dabei kam der 19-Jährige im Endspurt doch gerade erst so richtig in Fahrt. Mit seinen Leistungen gegen Köln (vier Torbeteiligungen) und in der Relegation gegen Kiel (ein Tor) hatte er jedenfalls nicht nur einen beträchtlichen Anteil am Klassenerhalt – sie waren auch ein Vorgeschmack auf das, was der Kroate sich für seine Zukunft beim VfL Wolfsburg verspricht.

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„In der nächsten Saison wollen wir weiter oben mitspielen“, sagt Brekalo. Und dabei will er eine „wichtige Rolle“ einnehmen – „um der Mannschaft zu helfen und mich zu verbessern, damit ich ein Topspieler werde.“

Keine zwei Wochen ist es her, als herauskam, dass der Flügelflitzer seinen Vertrag in Wolfsburg bereits vorzeitig bis 2023 verlängert hatte (WAZ berichtete). Ein Treuebekenntnis an den VfL. „Ich bin zufrieden in dem Verein. Es ist schade, dass die letzten beiden Saisons nicht so gut gelaufen sind. Ich hoffe, dass bessere Zeiten für uns anstehen in der nächsten Saison.“

In Wolfsburg will er seinen nächsten Entwicklungsschritt machen. „Ich habe jetzt schon mehr Erfahrung, habe diese Saison über 30 Spiele gemacht, das ist für einen 19-Jährigen sehr wichtig. Daran arbeite ich weiter, damit es nächste Saison noch besser klappt“, erklärt Brekalo. "Ich versuche Stammspieler zu sein, und dafür muss ich Vorlagen geben.“

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Josip Brekalo ©

So wie in den letzten drei Spielen dieser Saison, als der auf dem linken Flügel gesetzte Dribbler regelrecht aufdrehte. „Am Ende war es gut, meine Form hat nach oben gezeigt, solche Spiele wie gegen Köln und Kiel brauche ich“, sagt er. Aber auch der Rest der Mannschaft. „Wenn wir so spielen, wie in den letzten drei Spielen nach dem Motto 'einer für alle, alle für einen', dann schaffen wir es, es wieder besser zu machen.“ Dafür spricht er auch Trainer Bruno Labbadia seinen Dank aus. „Er hat an mich geglaubt, es ist sehr wichtig für mich, so einen Trainer hinter sich zu haben. Ich habe versucht, ihm da etwas zurückzugeben.“

Klappt das so gut wie zuletzt, wird der zehnmalige kroatische U21-Nationalspieler auch zwangsläufig ein Thema fürs A-Team, für das Brekalo nun aber nicht zur Weltmeisterschaft nach Russland mitgenommen wurde. „Ich bin nicht traurig, dass ich nicht dabei bin. Ich weiß, dass ich sehr jung bin. Der Nationaltrainer hat mir gesagt, dass er erfahrene Spieler braucht. Nach der WM hoffe ich, dass ich dabei bin.“

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Vorher drückt er seinen Landsmännern natürlich die Daumen. „1998 war unser Jahr bei der WM, 20 Jahre danach ist so etwas hoffentlich noch mal möglich, es ist vielleicht das letzte große Turnier für Spieler wie Modric, Rakitic, Perisic und Mandzukic – ganz Kroatien hofft.“ Das Turnier wird er während seines Urlaubs in Kroatien verfolgen, vor dem Fernseher, mit Familie und Freunden – und seinem kroatischen Trikot mit der Nummer 7. „Zwölf Jahre war das bei Dinamo Zagreb meine Nummer, in Stuttgart habe ich auch die ganze Zeit darauf gewartet“, verrät er, „jetzt habe ich schon Bescheid gesagt, dass ich die auch in Wolfsburg haben will.“

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