28. Juni 2018 / 14:20 Uhr

VfL Wolfsburg: Das sagt Schmadtke zum Deal mit Ginczek und Didavi

VfL Wolfsburg: Das sagt Schmadtke zum Deal mit Ginczek und Didavi

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
VfL-Manager Jörg Schmadtke äußert sich zu den Gerüchten um Daniel Ginczek und Daniel Didavi.
VfL-Manager Jörg Schmadtke äußert sich zu den Gerüchten um Daniel Ginczek und Daniel Didavi. © dpa
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Ginczek-Wechsel zum VfL Wolfsburg befindet sich auf der Zielgeraden, ein Didavi-Abgang zum VfB Stuttgart ist ebenfalls ein Thema – allerdings nicht in Form eines Tauschgeschäfts. Bernardo-Transfer stockt. 

Der Manager Jörg Schmadtke war immer schon ein Verfechter davon, seinen Kader frühzeitig beisammen zu haben, möglichst zum Trainingsstart. Beim VfL Wolfsburg erfolgt dieser nun am Sonntag – und sein Vorhaben, das zwar „wünschenswert“ gewesen wäre, aber auch „nicht in Stein gemeißelt“ sei, wird er wohl nicht erreichen. Auch wenn den drei bereits eingetüteten Zugängen Felix Klaus, Pavao Pervan und Wout Weghorst bis Sonntag mit Wunschspieler Daniel Ginczek noch ein weiterer Transfer folgen könnte. Perfekt ist er aber noch nicht.

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Spielertausch? "Das funktioniert nie"

„So weit sind wir noch nicht“, sagt Schmadtke am Donnerstag. Laut „kicker“ soll der Deal am Freitag über die Bühne gehen. Zudem befindet sich auch der Transfer von Wolfsburgs Daniel Didavi nach zwei Jahren beim VfL zurück zu seinem Ex-Klub auf der Zielgeraden. Allerdings handelt es sich dabei um kein Tauschgeschäft Spieler-gegen-Spieler plus einer möglicher Zuzahlung aus Wolfsburg. „Das sind zwei getrennte Dinge, die nicht miteinander verquickt sind. Das funktioniert eigentlich nie und gibt es ja eigentlich auch nicht“, so der VfL-Manager auf SPORTBUZZER-Nachfrage.

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Richtig ist: Didavi möchte den Klub verlassen. Und Schmadtke signalisiert Bereitschaft, den besten Wolfsburger Torschützen der abgelaufenen Saison (9 Treffer) ziehen zu lassen. „Da gibt es Überlegungen in die Richtung, da müssen wir mal gucken“, sagt er. Ob es allerdings neben dem VfB weitere Interessenten gibt? „Das ist schwierig zu beantworten, das ist ein Schwebeverfahren.“ Der neue Macher des VfL („Wir versuchen , die Dinge nicht zu verhackstückeln“) bleibt bei seiner Devise, Dinge erst zu konkretisieren, wenn sie in trockenen Tüchern sind...

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Das sind die Tops und Flops aller Schmadtke-Transfers:

<b>Jörg Schmadtke</b> hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  Zur Galerie
Jörg Schmadtke hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  ©

Konkret jedenfalls ist nach wie vor das Interesse am 27-Jährigen Ginczek, unabhängig vom bereits perfekt gemachten Transfer des niederländischen Stürmers Wout Weghorst. „Es können auch beide zusammen spielen. Daniel kann von dahinter kommen, er kann aber auch über die Außen funktionieren“, so Schmadtke, „Das eine schließe das andere nicht aus.“ Ebenso wenig möchte der 54-Jährige ausschließen, dass im Sturm noch ein dritter Spieler verpflichtet wird. „Schauen wir mal“, sagt er nur. Übergroß ist das VfL-Angebot auf dieser Position jedenfalls nicht, nachdem in der Winterpause Mario Gomez und nun Divock Origi und Nany Dimata den Verein verlassen haben.

Jeffrey Bruma gönnte sich Zeit zum Entspannen auf Mykonos. Zur Galerie
Jeffrey Bruma gönnte sich Zeit zum Entspannen auf Mykonos. ©

Auch auf der Linksverteidigerposition klafft weiterhin eine Lücke, die Schmadtke gern füllen würde, allerdings droht der angestrebte Transfer des Brasilianers Bernardo von RB Leipzig zur Hängepartie zu werden. Wolfsburgs Manager dazu: „Wir haben unser Interesse hinterlegt, da sind wir aber noch nicht mal ansatzweise in einer Richtung, dass wir sagen können, es ist kurz davor oder nicht davor.“ Abgegeben werden sollen bis zum Trainingsstart voraussichtlich keine Spieler mehr. Dann kann sich Schmadtke noch mal in aller Detailliertheit ein Bild davon machen, „und schauen, was wir insgesamt noch tun werden.“