21. Mai 2019 / 14:55 Uhr

VfL Wolfsburg: Diese drei Holland-Klubs wollen Verhaegh

VfL Wolfsburg: Diese drei Holland-Klubs wollen Verhaegh

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Paul Verhaegh steht vor der Rückkehr in die Niederlande
Paul Verhaegh steht vor der Rückkehr in die Niederlande © Boris Baschin
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Dass es für Paul Verhaegh beim VfL Wolfsburg nicht übers Saisonende hinaus weitergeht, stand schon länger fest. Ende April wurde der Routinier dann vom Klub nach Ärger mit Trainer Bruno Labbadia freigestellt, der 35-Jährige nutzte die Zeit für die Vereinssuche, drei Klubs haben den Rechtsverteidiger nun im Visier.

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Sein Ende beim VfL hatte sich Paul Verhaegh anders vorgestellt. Der Routinier war nach einem Zerwürfnis mit Trainer Bruno Labbadia Ende April vom Klub freigestellt worden. „Aber ich will nicht mehr über das Thema reden, ich möchte nach vorn schauen“, sagt der Rechtsverteidiger, für den bereits im März klar war, dass sein auslaufender Vertrag beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nicht verlängert wird. Aber der 35-Jährige will noch nicht aufhören.

Verhaegh wird seine Karriere in seiner Heimat fortsetzen: „Ich denke, dass in den nächsten ein, zwei Wochen Klarheit herrscht.“ Klarheit darüber, bei welchem niederländischen Erstligisten es für ihn weitergeht. Twente Enschede (Aufsteiger in die Eredivisie), der FC Groningen und AZ Alkmaar haben Verhaegh auf dem Zettel.

Nur zwei Einsätze in dieser Saison

Neun Jahre hat Verhaegh in Deutschland gespielt, im Sommer 2010 war er von Vitesse Arnheim zum FC Augsburg gewechselt, beim FCA war er Kapitän, eine Führungsfigur und Fanliebling. Vor zwei Jahren folgte dann der Wechsel nach Wolfsburg. Beim VfL gehörte er unter den Ex-VfL-Trainern Andries Jonker und Martin Schmidt zum Stammpersonal. In 31 Ligapartien stand er auf dem Platz, erzielte sogar zwei Tore und bereitete zwei weitere vor. Ganz anders sah es in der gerade abgeschlossenen Spielzeit aus: Unter Coach Bruno Labbadia blieb Verhaegh nur noch die Reservisten-Rolle. Auf gerade einmal zwei Einsätze kam Wolfsburgs Nummer 3 – beim 2:2 gegen 1899 Hoffenheim und beim 1:0-Erfolg bei Hertha BSC.

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Trotzdem: Der Wechsel nach Wolfsburg sei kein Fehler gewesen. „Als ich kam, war der Verein in keiner leichten Situation, wir haben es trotzdem geschafft, in der Liga zu bleiben, was im vergangenen Jahr wirklich ein Kampf war“, blickt Verhaegh auf die vorletzte Runde mit Relegation zurück. „Nun bin ich froh, dass es für den Verein wieder in die richtige Richtung geht – ich bin froh, ein Teil davon gewesen zu sein, auch wenn das Jahr für mich nicht ganz zufriedenstellend war.“ Er betont jedoch: „Ich bereue keinen Tag hier.“

"So lange die Knochen halten, spiele ich weiter"

In den Niederlanden wird Verhaegh, der trotz des Ärgers mit Labbadia weiterhin bei den Heimspielen des VfL von der Tribüne aus die Daumen drückte, seine Laufbahn fortsetzen. Wie lange will er noch kicken? „So lange die Knochen halten und so lange ich Bock drauf habe“, sagt er schmunzelnd. „Stand jetzt spiele ich auf jeden Fall noch ein Jahr und im nächsten Jahr um diese Zeit schaue ich dann mal, wie ich mich fühle. Wenn ich mich dann immer noch so gut fühlen sollte wie jetzt, möchte ich gern noch ein weiteres Jahr dranhängen.“

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