23. September 2020 / 19:00 Uhr

VfL Wolfsburg: Erst ein Geisterspiel, dann vor über 3000 Fans

VfL Wolfsburg: Erst ein Geisterspiel, dann vor über 3000 Fans

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
500 Zuschauer waren beim VfL-Spiel gegen Bayer dabei.
500 Zuschauer waren beim VfL-Spiel gegen Bayer dabei. © Roland Hermstein
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Am vergangenen Sonntag beim Start des VfL Wolfsburg in die neue Fußball-Bundesliga-Saison hatten 500 Fans die VW-Arena gedurft, am Donnerstag in der Europa-League-Quali gegen Desna Chernihiv dürfen keine Anhänger ins AOK-Stadion, am nächsten Sonntag wiederum ist wieder alles anders in Sachen Zuschauer...

Im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga sind keine Zuschauer für die VfL-Partie am Donnerstagabend (20.15 Uhr, live bei Sport 1) gegen Desna Chernihiv zugelassen. Aber: Am Sonntag in der Liga, wenn es zum SC Freiburg geht, dürfen wiederum Fans ins Stadion.

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„Wir haben es genossen, gegen Leverkusen vor Zuschauern zu spielen. Auch wenn es nur 500 sein konnten. Wir können es aber nicht ändern, dass nun keine Zuschauer zugelassen sind“, sagte VfL-Trainer Oliver Glasner – und erwähnte die Unterschiede bei den nationalen (Deutsche Fußball-Liga) und internationalen (UEFA) Verbänden. „Es gibt unterschiedliche Regelungen in Sachen Kadergröße, Sperren und nun auch bei Zuschauern. Wir können es nicht ändern.“

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VfL-Sonntag-Gegner Freiburg lässt zu seinem ersten Heimspiel in der neuen Saison rund 3200 Zuschauer zu. Es stünden Sitzplätze auf der Haupt-, der Süd- und der Osttribüne zur Verfügung, teilten die Badener mit. Die Tickets für die Partie gegen Wolfsburg werden unter Mitgliedern des Sport-Clubs und des Fördervereins der Freiburger Fußballschule sowie Dauerkarteninhabern der Vorsaison verlost. Zudem werde in Kooperation mit der Stadt ein Kontingent an Menschen vergeben, welche die Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffen hat oder die sich in der Zeit besonders für die Gesellschaft verdient gemacht haben.

In seinem nächsten Liga-Heimspiel am 4. Oktober gegen den FC Augsburg dürfen in Wolfsburg aller Wahrscheinlichkeit nach fast doppelt so viele Fans in die VW-Arena. Bis zu 6000 Fans könnten es am Ende sein. VfL-Manager Jörg Schmadtke hatte am Montag gesagt: "Höchstwahrscheinlich wird das so sein, weil die Corona-Zahlen hier in unserem Gebiet relativ gering sind." Gleichwohl müsse man "mit Prognosen in diesen Zeiten auch aufpassen, weil sich die Dinge schnell verändern können". Bei den Liga-Spielen in Köln und München hätten am vergangenen Wochenende auch Fans in den Stadien sein sollen, so der Plan. Aber die örtlichen Behörden entschieden dann aufgrund steigender Corona-Infektionen doch anders.

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