17. April 2022 / 14:39 Uhr

Dank Doppelpackerin Jill Roord: VfL Wolfsburg schlägt Bayern erneut – und zieht ins Finale ein

Dank Doppelpackerin Jill Roord: VfL Wolfsburg schlägt Bayern erneut – und zieht ins Finale ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Führte Wolfsburg mit zwei Treffern zum Sieg: Jill Roord. 
Führte Wolfsburg mit zwei Treffern zum Sieg: Jill Roord.  © IMAGO/Sven Simon
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Zuletzt schlugen die Frauen des VfL Wolfsburg den FC Bayern München bereits in der Bundesliga mit 6:0, nun ließen sie im Halbfinale des DFB-Pokals den nächsten Sieg folgen. Dank eines Doppelpacks von Jill Roord gewannen die "Wölfinnen" mit 3:1 – und zogen verdient ins Finale ein. 

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben dem FC Bayern die letzte Titelchance geraubt und ihre Aussicht auf das Triple gewahrt. Das Team von Trainer Tommy Stroot gewann am Sonntag das DFB-Pokal-Halbfinale in München mit 3:1 (1:0). Im Endspiel am 28. Mai trifft der Cup-Verteidiger auf den Sieger der Montagspartie (18.30 Uhr/Sky) zwischen Bayer Leverkusen und Turbine Potsdam.

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Vor 2300 Zuschauern trafen die Niederländerin Jill Roord mit einem Doppelpack (19. und 61. Minute) und die eingewechselte Tabea Waßmuth (80.) für die Gäste in einem verbissen geführten Duell. Die Serbin Jovana Damnjanovic glich zwischenzeitlich per Foulelfmeter aus (50.).

Die Wolfsburgerinnen, die auf Nationaltorhüterin Almuth Schult trotz Schulterblessur bauen konnten, dürfen weiter auf den achten Pokalsieg in Serie hoffen. Die diesmal wesentlich stärkeren Bayern-Frauen konnten sich nicht für die 0:6-Klatsche vor zwei Wochen in Wolfsburg revanchieren, die den VfL in der Bundesliga klar auf Titelkurs gebracht hatte. Trainer Jens Scheuer musste das Aus seines Teams wegen eines positiven Corona-Tests zu Hause im Fernsehen anschauen.

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Wolfsburg feierte mit diesem Erfolg auch eine gelungene Generalprobe für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am Freitag beim FC Barcelona. Dort muss der VfL möglicherweise auf Nationalspielerin Lena Oberdorf verzichten, die nach einem Foul von Lineth Beerensteyn bereits nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz humpelte.

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