09. März 2022 / 18:10 Uhr

Wolfsburgs Frauen-Trainer fragt den Gegner auf Twitter nach seinem Matchplan...

Wolfsburgs Frauen-Trainer fragt den Gegner auf Twitter nach seinem Matchplan...

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wartet auf Antwort aus London: VfL-Trainer Tommy Stroot.
Wartet auf Antwort aus London: VfL-Trainer Tommy Stroot. © Roland Hermstein
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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg starten am Freitag mit dem Bundesliga-Spiel in Köln in ihre englischen Wochen. Highlight werden die Duelle mit Arsenal in der Champions League sein. Und Trainer Tommy Stroot hatte an seinen Kollegen in London schon mal eine Frage...

Mit dem Bundesliga-Spiel am Freitagabend (19.15 Uhr, live auf Eurosport) beim 1. FC Köln beginnen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg die englischen Wochen - "englisch" im doppelten Sinne. Denn als Highlight des vollgepackten März stehen die Champions-League-Duelle mit dem FC Arsenal an, das Hinspiel in London steigt am 23. März. Vorfreude gibt's beim VfL schon jetzt - vor allem bei Trainer Tommy Stroot, gepaart mit viel Humor: Als die englischen Kollegen von Sky Fan-Fragen für Arsenal-Coach Jonas Eidevall auf Twitter sammelten, ließ Stroot es sich nicht nehmen, selbst mal nachzuhaken: "Wie lautet der Plan gegen Wolfsburg?", fragte er. Und: "Wir sehen uns im Emirates Stadion!"

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Eine Rückmeldung gab es noch nicht, wie der 33-Jährige jetzt verriet. Aber diese lockere Art, so Stroot lachend, "ist auch immer ein Spiegelbild meiner Mannschaft. Viele würden vielleicht meckern über das kommende Programm, aber damit wollen wir gar nicht erst anfangen." Dass es nicht einfach wird, "ist jedem bewusst. Dass wir auch an unsere Grenzen stoßen werden, bleibt nicht aus. Aber wir haben extrem großes Vertrauen in uns selber."

Umso besser, dass sich die Kaderlage in Wolfsburg entspannt. Mit Alexandra Popp, Svenja Huth und Pauline Bremer feierten drei Spielerinnen beim 4:1 gegen Freiburg ihr Comeback. "Ich bin froh, dass wir diesen breiten Kader wieder zur Verfügung haben. Das ist wichtig und wertvoll, um genau so eine Periode mit dem Niveau der Spiele überstehen zu können", so Stroot weiter. Popp stand am vergangenen Sonntag das erste Mal in neun Monaten in einem Pflichtspiel auf dem Platz, Huth meldete sich nach auskurierter Corona-Erkrankung zurück - und Bremer traf im ersten Spiel nach überstandener Muskelverletzung direkt zum wichtigen 2:0. Alle Spielerinnen, bestätigt Stroot, "haben die Belastung sehr gut verkraftet." Bremer trainierte bereits seit Mitte Dezember wieder mit dem Team und brennt auf weitere Spielminuten, Huth zeigte im Nachgang ebenfalls keinerlei Ermüdungserscheinungen. Auch Popp wird nun wieder mehr eingebunden, denn "man hat sofort gesehen, welche Qualität und Energie sie in unser Spiel bringt."

Dass es bei der Allrounderin dann doch so schnell ging, hing auch mit dem Ausfall von Lena Oberdorf zusammen, die seit der Länderspielpause mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Stroot: "Sie trainiert jetzt wieder mit dem Team, wir müssen sie aber vielleicht noch ein bisschen bremsen. Ein Einsatz in Köln kommt sehr wahrscheinlich noch zu früh." Gleiches gilt für Shanice van de Sanden, die nach ihrer Fußverletzung noch Fitness aufzuarbeiten hat. Ebenfalls fehlen wird Lotta Cordes, die Mittelfeldspielerin klagte nach ihrem Einsatz bei der zweiten Mannschaft über eine Spannung im Oberschenkel, "bei ihr wollen wir kein Risiko eingehen."

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