22. April 2022 / 22:20 Uhr

Gala-Halbzeit dank Kruse und Wind: Wolfsburg schießt sich gegen Mainz den BVB-Frust von der Seele

Gala-Halbzeit dank Kruse und Wind: Wolfsburg schießt sich gegen Mainz den BVB-Frust von der Seele

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwei Treffer von Wind, drei von Kruse: Die beiden VfL-Neuzugänge trugen maßgeblich zum Kantersieg gegen Mainz bei. 
Zwei Treffer von Wind, drei von Kruse: Die beiden VfL-Neuzugänge trugen maßgeblich zum Kantersieg gegen Mainz bei.  © IMAGO/Eibner/regios24 (Montage)
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Das Freitagsspiel des 31. Bundesliga-Spieltags war bereits nach 45 Minuten entschieden. Mit 5:0 überrollte der VfL Wolfsburg den FSV Mainz 05 im ersten Durchgang und betrieb Wiedergutmachung für die 1:6-Klatsche in Dortmund vor einer Woche. 

Der VfL Wolfsburg hat - vor allem mit einer bemerkenswerten ersten Halbzeit - die geforderte Reaktion gezeigt und erfolgreich Wiedergutmachung für die 1:6-Klatsche gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende betrieben. Die Niedersachsen gewannen im Freitagabendspiel gegen den FSV Mainz 05 vor heimischer Kulisse mit 5:0 (5:0) dank Toren von Max Kruse (24., 35., 45.+2) und Jonas Wind (8., 42.).

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Im Anschluss an die frühe Führung durch Winter-Einkauf Wind kam es für die Mainzer nach rund 20 Minuten doppelt bitter. Niklas Tauer brachte Lukas Nmecha im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Harm Osmers entschied auf Elfmeter und zeigte Tauer zunächst die Gelbe Karte. Nach Ansicht der Video-Bilder entschied er jedoch auf Notbremse und stellte den 21-Jährigen vom Platz. Rückkehrer Kruse verwandelte schließlich sicher vom Punkt zum 2:0.

In der Folge verloren die dezimierten Gäste völlig die Kontrolle und Wolfsburg spielte sich phasenweise in einen Tor-Rausch. Ridle Baku flankte nach einem langen Ball von Maxi Arnold per Volley auf Kruse, der ebenfalls per Direktabnahme seinen zweiten Treffer erzielte. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgten erneut Wind und Kruse mit seinem dritten Tor für jenen Halbzeitstand, mit dem der VfL vor wenigen Tagen noch in Dortmund zurückgelegen hatte - spätestens zu diesem Zeitpunkt abgehakt.

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Der zweite Durchgang verlief angesichts des Spielstands erwartbar: Wolfsburg nahm ein, zwei Gänge raus, um in einem bereits entschiedenen Spiel nicht noch Verletzungen zu riskieren und Mainz bemühte sich mit einem Mann weniger um Schadensbegrenzung.

Durch den Sieg rückt der VfL bis auf zwei Punkte an den FSV auf Platz neun heran und hat als Tabellenelfter nun zumindest vorübergehend neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang und kann in der Form von Freitagabend sehr wahrscheinlich für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen.