22. Oktober 2021 / 19:40 Uhr

Wolfsburg gegen Freiburg: 30.000 dürfen kommen, nur 11.000 werden erwartet

Wolfsburg gegen Freiburg: 30.000 dürfen kommen, nur 11.000 werden erwartet

Andreas Pahlmann und Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Der VfL erwartet zum Heimspiel gegen Freiburg knapp 11.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Der VfL erwartet zum Heimspiel gegen Freiburg knapp 11.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. © Boris Baschin
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Der VfL Wolfsburg darf erstmals wieder das Stadion voll machen - aber nur rund 11.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden gegen Freiburg erwartet. Die Dauerkarten gelten noch nicht, das ändert sich zum nächsten Heimspiel.

Sportlich lief es zuletzt mau, das Wetter ist herbstlich-unangenehm, die Dauerkarten gelten letztmals nicht - und die Resonanz für das Heimspiel des VfL Wolfsburg am Samstag gegen den SC Freiburg ist überschaubar. Zwar dürften erstmals theoretisch wieder 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die VW-Arena, der VfL rechnet aber gerade mal mit knapp 11.000 Fans, darunter etwa 300 aus Freiburg.

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Zwar sind die Breisgauer trotz Tabellenplatz vier nicht unbedingt ein Zuschauermagnet, aber auf die Frage, warum nur so wenig Fans dabei sein wollen, fiel Trainer Mark van Bommel nicht viel ein. „Vielleicht liegt es noch ein wenig an Corona“, sagte der Niederländer. Denn zum einen gilt die 2G-Regel, also nur Geimpfte und Genesene dürfen ins Stadion. Zum anderen sind sich einige Anhänger vielleicht noch nicht ganz sicher, ob der Besuch einer Großveranstaltung bei erneut steigender Inzidenz schon das Richtige ist. Aber auch die sportliche Talfahrt dürfte ein Grund für die niedrige Zuschauerzahl gegen Freiburg sein.

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Dennoch appelliert van Bommel an die Fans: „Ich habe immer gesagt, wir müssen da zusammen rauskommen. Da gehören die Fans dazu. Ich hoffe, dass so viele wie möglich kommen. Ein volles Stadion ist wichtig für die Spieler.“

Beim folgenden Bundesliga-Heimspiel gegen Augsburg am 6. November gelten erstmals seit Pandemie-Beginn wieder die Dauerkarten, das von einigen Fans als mühsam empfundene Einzelticket-Verfahren fällt dann weg. „Wir gehen davon aus, dass dadurch auch wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer zu uns in die Arena kommen werden“, so VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher. „Und wir hoffen natürlich, dass der Bundesliga-Fußball schon bald wieder zur gewohnten Wochenend-Routine der Leute dazugehören wird.“