03. Januar 2022 / 20:47 Uhr

Wolfsburg gegen Paderborn: "Das ist etwas mehr als ein Freundschaftsspiel"

Wolfsburg gegen Paderborn: "Das ist etwas mehr als ein Freundschaftsspiel"

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainingsinhalte umsetzen: Florian Kohfeldt und der VfL treffen im Test auf Paderborn.
Trainingsinhalte umsetzen: Florian Kohfeldt und der VfL treffen im Test auf Paderborn. © Roland Hermstein
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Der VfL Wolfsburg bestreitet am Dienstag sein einziges Testspiel der Wintervorbereitung gegen den SC Paderborn. Trainer Florian Kohfeldt hat genaue Vorstellungen, was er da von seiner Mannschaft sehen will.

Seit knapp einer Woche läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde beim VfL. Trainer Florian Kohfeldt ist zufrieden mit dem, was seine Mannschaft bisher gezeigt hat. Aber nun zeigt sich erst, wie viele Inhalte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist wirklich schon verinnerlicht hat. Denn der Tabellen-13. empfängt am Dienstag (14 Uhr, live auf Wölfe-TV) Zweitligist SC Paderborn mit Ex-VfLer Julian Justvan zum Testspiel.

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Gerade einmal zwölf Tage hat der VfL, um sich für den Rückrunden-Start am Sonntag (17.30 Uhr) beim VfL Bochum zu wappnen. "Das ist wenig Zeit", sagt Kohfeldt zwar, "aber ausreichend, um gewisse Änderungen sehen zu können. Ob man sie schon sieht, können wir nach dem Paderborn-Spiel noch besser sagen." Die Hälfte dieser Zeit ist immerhin schon vorbei, einige Dinge sollten die Spieler schon verinnerlicht haben. "Es geht darum", so der VfL-Coach, "den Rhythmus und die Spielkontrolle zu behalten. Das möchte ich sehen, gegen einen Gegner, der noch am Anfang der Vorbereitung stehen. Daher ist es etwas mehr als ein Freundschaftsspiel." Die Paderborner sind erst am Montag in die Vorbereitung gestartet.

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Ob es schon Veränderungen im VfL-Spiel gibt, zeigt sich das erste Mal so richtig gegen Paderborn. "Ich finde, dass es kein Testspiel wie in einer Länderspielpause ist", sagt Kohfeldt und unterstreicht damit abermals die Bedeutung dieser Partie. Es geht darum, dass wir ein paar Dinge verändert haben. Im Training sah das schon gut aus, aber die Wahrheit liegt im Spiel." Nach dem Spiel habe der VfL "noch mal vier Tage bis Bochum. Da können wir die Welt nicht neu erfinden, aber man kann versuchen, alle Hebel zu bewegen", so Kohfeldt.


Der Zug und die Aufmerksamkeit seien "im Training schon sehr gut", lobt Kohfeldt. "Ich bin davon überzeugt, dass es in die richtige Richtung geht." Und die Spielkontrolle müsse sich die Mannschaft "über die Spiele holen". In den Einheiten versucht Kohfeldt alles. "Wir haben vor und nach den Einheiten Videositzungen, haben Einzelgespräche geführt", erläutert der Coach. Und am Donnerstag holte Kohfeldt den Fernseher zur Veranschaulichung mit an den Platz und zeigte dort zwei Sequenzen aus einem Liga-Spiel der Wolfsburger. "In der Vorbereitung baue ich den Fernseher gerne häufiger mit ein", sagt der Trainer.

Übrigens: Die Partie findet anders als ursprünglich geplant, nicht im AOK-Stadion, sondern in der Volkswagen-Arena statt. "Wir haben uns die Platzverhältnisse angeschaut und wollen auf dem bestmöglichen Platz spielen", erklärt Kohfeldt. "In Absprache mit dem Greenkeeping haben sie uns empfohlen, in die Arena zu gehen." Zuschauende sind genau wie derzeit bei Bundesliga-Spielen der Wolfsburger auch bei dem Testspiel nicht zugelassen. Am Mittwoch steht für die Spieler Regeneration auf dem Trainingsplan, ehe Maximilian Arnold und Co. am Donnerstag und Freitag jeweils eine Vormittagseinheit absolvieren müssen.