11. März 2021 / 13:53 Uhr

Wolfsburgs Glasner: "Habe nicht mit einem anderen Klub gesprochen"

Wolfsburgs Glasner: "Habe nicht mit einem anderen Klub gesprochen"

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ließ Brooks und Pongracic spielen: Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner.
Ließ Brooks und Pongracic spielen: Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner. © Boris Baschin
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Die Zukunft von Oliver Glasner scheint offen. Jetzt hat der Trainer des VfL Wolfsburg dazu Stellung bezogen - auch zu dem angeblichen Interesse von Borussia Mönchengladbach.

In wenigen - aber klaren - Worten hat Oliver Glasner, Trainer des VfL Wolfsburg, zu Gerüchten um seine Zukunft Stellung genommen. Zu Beginn der wöchentlichen Pressekonferenz am Donnerstag sagte der Österreicher, angesprochen auf einen möglichen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach: "Ich möchte ganz klar betonen, dass das jetzt das letzte Gerücht ist, das ich kommentiere. Ich habe nicht mit Gladbach gesprochen, es hat sich auch niemand bei mir gemeldet. Ich habe einen Vertrag bis 2022."

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Seit bekannt wurde, dass Glasner den VfL mittels einer Ausstiegsklausel zum Saisonende verlassen könnte, hatte es Gerüchte um einen möglichen Trainer-Abschied gegeben, neben Mönchengladbach galt auch sein Ex-Klub RB Salzburg als mögliches Ziel. Glasner stellte klar, "dass ich nicht mit einem anderen Klub gesprochen habe und dass mir mein Job hier richtig Spaß macht". Er habe mit dem VfL noch sehr viel vor, und "ich werde alles geben, hier eine maximal erfolgreiche Saison zu spielen". Von weiteren Nachfragen zu diesem Thema bitte er abzusehen, "da ich keine Antworten mehr darauf gebe".

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Zuletzt waren Mutmaßungen über Glasners Zukunft angestellt worden. Bei Borussia Mönchengladbach soll er auf der Liste der möglichen Nachfolger von Marco Rose stehen, der zu Borussia Dortmund wechselt und 2019 vor der Unterschrift bei den Fohlen auch in Wolfsburg Top-Kandidat war. Allerdings: Nach SPORTBUZZER-Informationen ist Glasner für die Gladbacher nicht erste Wahl, andere Kandidaten rücken in den Fokus. Laut DPA gab es beispielsweise bereits Gespräche zwischen Ralf Rangnick und Borussen-Sportchef Max Eberl. Rangnick, der auch als neuer Bundestrainer nach der Europameisterschaft gehandelt wird, kann sich nach seinem Abschied von RB Leipzig 2019 wieder ein Engagement in der Bundesliga vorstellen. Als weitere Gladbach-Kandidaten gelten Jesse Marsch von RB Salzburg (für dessen Nachfolge Glasner im Gespräch ist) oder Young-Boys-Bern-Coach Gerardo Seoane, der wiederum auch bereits als Trainer für den VfL gehandelt wurde.

In dieser Woche hatte auch Frank Witter, VW-Vorstand und Aufsichtsratschef des VfL, im SPORTBUZZER Stellung bezogen: "Bei anderen Vereinen und im Trainergeschäft insgesamt ist gerade vieles in Bewegung, ich sehe deshalb aber nicht zwingend einen Bezug zum VfL Wolfsburg.“

Dass der Trainer eine Ausstiegsklausel hat, dementierte Witter ebenso wie zuvor Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer nicht. Alle betonten allerdings, dass sie davon ausgehen, dass Glasner auch in der kommenden Saison noch VfL-Trainer ist. Dass das Verhältnis zwischen Glasner und Schmadtke nicht das beste ist, hatte Gerüchten um einen Abschied des Coaches Nahrung gegeben. Auch dazu nahm der Trainer kurz Stellung: "Wir machen beide einen guten Job, sonst wäre die aktuelle Situation mit der guten Punkteausbeute nicht möglich!"

Der VfL ist als Tabellendritter auf Champions-League-Kurs und trifft am Samstag (15.30 Uhr) auf Schlusslicht Schalke 04.