30. Juni 2019 / 13:43 Uhr

VfL Wolfsburg: Glasner-Start bei 30 Grad, Sorgen um Ginczek und Arnold

VfL Wolfsburg: Glasner-Start bei 30 Grad, Sorgen um Ginczek und Arnold

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Oliver Glasner leitete seine erste Trainingseinheit beim VfL Wolfsburg
Oliver Glasner leitete seine erste Trainingseinheit beim VfL Wolfsburg © Boris Baschin
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Am Sonntagvormittag ist Oliver Glasner, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, mit seinem neuen Team in die Vorbereitung gestartet. Aber beim Auftakt fehlten einige Profis des Europa-League-Teilnehmers, zudem war für einen Torjäger die Einheit vorzeitig vorbei.

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Hitze-Start für den VfL: Bei über 30 Grad legte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist am Sonntagmorgen mit der Vorbereitung los. Bitter: Für Stürmer Daniel Ginczek war die Einheit schon vorzeitig beendet. Der Torjäger verließ mit einer bandagierten Wade den Platz. Auch Maximilian Arnold (Knieprobleme) und Riechedly Bazoer (Magen-Darm-Infekt) fehlten beim ersten Training unter dem neuen Coach Oliver Glasner.

Der Österreicher hatte in seiner ersten Einheit als VfL-Coach auf die Neuzugänge Kevin Mbabu (kommt am Montag) und Xaver Schlager (hat noch Urlaub) ebenso verzichten müssen wie auf die Nationalspieler Marcel Tisserand (beim Afrika Cup), Felix Uduokhai (bei der U21-EM), Josip Brekalo und Renato Steffen (beide noch im Urlaub), John Anthony Brooks (hatte am Ende der Saison Knieprobleme) wiederum übte individuell. Nach einer kurzen Ansprache von Glasner an die Mannschaft, legte der Europa-League-Teilnehmer los.

Knapp 800 Fans schauten zu und applaudierten, als das Team zwischenzeitlich eine lockere Runde drehte, hinterher durften die Anhänger dann ganz nah ran an die Profis, es gab Selfies, Autogramme und Eis. „Es waren viele Fans da, der Auftakt war ein gut“, so Glasner. Zur Schrecksekunde mit Ginczek sagte er: „Er hat in den vergangenen Tagen ein bisschen was gespürt, wollte aber unbedingt dabei sein.“ In der Tat: Ginczeks Vorfreude war schon gleich zu sehen, der Angreifer war der erste Spieler, der auf den Platz kam. Zuletzt hatte der Ex-Stuttgarter mit Rückenproblemen zu kämpfen, die dürften auch jetzt der Grund für den Trainingsabbruch sein. „Jetzt hat die ganze hintere Kette ein bisschen zugemacht, aber es dürfte nicht allzu schlimm sein.“ Aufgrund Ginczeks Verletzungshistorie sei jedoch Vorsicht angesagt in den nächsten Tagen.

Ähnlich will Glasner mit Arnold verfahren. „Auch da wollen wir vorsichtig sein, es hilft ja nichts, wenn wir es jetzt bei ihm durchziehen und in zwei Wochen ist er dann raus“, so Glasner. In der ersten Trainingswoche werde Arnold noch nicht mit der Mannschaft trainieren, aber dann soll er zurückkehren. Während Arnold nur zuschauen konnte, übte Torhüter Koen Casteels voll mit. Die Nummer 1 der Wolfsburger hatte sich in der Rückrunde vor dem Derby gegen Hannover verletzt, jetzt ist der Belgier zurück. Aber: Bleibt er auch beim VfL? Grundsätzlich fühlt sich der Schlussmann in Wolfsburg wohl, gleichwohl schloss er zuletzt ein Wechsel nie komplett aus. Glasner: „Wir haben uns unterhalten, Koen hat hier noch zwei Jahre Vertrag. Am 2. September ist Transferschluss, bis dahin kann alles passieren. Aber er hat mir gegenüber nicht erwähnt, dass er den Klub verlassen möchte. Stand heute ist Koen beim VfL und darüber bin ich froh.“

Trainingsauftakt beim VfL Wolfsburg: Die Bilder

Trainingsauftakt beim VfL Wolfsburg: Der neue Trainer Oliver Glasner (r.) legte los Zur Galerie
Trainingsauftakt beim VfL Wolfsburg: Der neue Trainer Oliver Glasner (r.) legte los ©
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Glasner ließ übrigens das Treiben auf dem Platz von einer mobilen Kamera beobachten. Ebenfalls auffällig: Bei fast allen Übungen war der Ball dabei, das werde auch weiterhin so bleiben. Und: Im ersten Trainingsspiel unter ihm ging gleich die Post ab, das Tempo - hoch. Der neue Coach: „Wenn wir auf dem Platz sind, geht es darum, sich kennenzulernen, aufeinander abzustimmen und uns zu verbessern – da mache ich keine Ausnahme, ob es das erste oder das letzte Training ist, ob es 30 Grad oder Minus zehn Grad sind. So ist einfach meine Einstellung, die Spieler haben das super gemacht.“ Felix Klaus erzielte das erste Tor der Vorbereitung, Comebacker Ignacio Camacho das letzte und entscheidende für sein Team. Glasner lobte: "Das Siegtor war genau so, wie ich mir das vorstelle: ,Ballverlust, dann sofort im Gegenpressing den Ball gewonnen und gleich geschossen'." Deshalb habe er auch eine Minute früher als geplant das Training beendet. Glasner: "Das war ein schöner Schlusspunkt." Nach etwa 110 Minuten mit viel Schweiß.

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