06. Juni 2019 / 21:30 Uhr

VfL Wolfsburg: Glasners Spielsystem war für Mbabu mit ausschlaggebend

VfL Wolfsburg: Glasners Spielsystem war für Mbabu mit ausschlaggebend

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Manchester United ManU v BSC Young Boys - UEFA Champions League - Group H - Old Trafford BSC Young Boys Kevin Mbabu (left) and Manchester United s Anthony Martial (right) battle for the ball PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xNickxPottsx 39916893
Hat sich einiges vorgenommen: VfL-Neuzugang Kevin Mbabu (l. mit Anthony Martial) brennt auf seine Zeit in Wolfsburg. © imago/PA Images
Anzeige

Es dauert nur noch knapp drei Wochen, dann legt Rechtsverteidiger-Rakete Kevin Mbabu (erreicht 36,1 km/h in der Spitze) beim VfL Wolfsburg los. Und der Neuzugang brennt auf seine Aufgabe beim Fußball-Bundesligisten unter Trainer Oliver Glasner, dessen Ausrichtung dem Highspeed-Profi liegt. Jetzt sprach der 24-Jährige erstmals über seinen Wechsel, seine Ziele sowie seine Erinnerungen an den VfL.

Fünf Tore und 15 Assists in 101 Partien für YB Bern

Vor zwei Jahren war Mbabu von Newcastle United zu den Young Boys Bern gegangen und entwickelte sich dort direkt zu einer festen Größe. 21 Spiele machte er in der ersten Saison bei den Schweizern, 32 in der zweiten und 24 in der abgelaufenen. Und er strahlt Torgefahr aus: In insgesamt 101 Partien für Bern traf er selbst fünfmal und bereitete 15 Treffer vor. Allerdings ist er auch einer, der gern mal hinlangt, wenn es nötig ist – unter sieben Gelben Karten blieb der Außenverteidiger in den vergangenen drei Spielzeiten nie.

Anzeige

Das sind die neuen Marktwerte der VfL-Spieler:

<b>Koen Casteels:</b> 13 Millionen Euro (unverändert) Zur Galerie
Koen Casteels: 13 Millionen Euro (unverändert) ©

Sein Tempo, sein Zweikampfverhalten sowie seine Offensivqualität soll Mbabu in der neuen Saison in Wolfsburg zeigen. „Nach zwei Jahren in Bern war es für mich an der Zeit, etwas zu verändern und den nächsten Schritt zu machen. Wolfsburg ist die richtige Wahl für mich“, freut sich der Schweizer Nationalspieler. Vor allem im Austausch mit den Verantwortlichen „hatte ich ein gutes Gefühl“.

Doch nicht nur das war ihm wichtig, auch die Spielsysteme von Neu-Coach Glasner waren mit entscheidend. „Mit dem Trainer habe ich viel über die Art und Weise gesprochen, wie er Fußball spielen lassen will“, sagt Mbabu. „Das 3-4-3 und das 3-5-2 sind perfekte Systeme für mich. Ich habe eine gute Physis, bin schnell und kann gut antizipieren“, beschreibt der Außenbahner weiter, der sich schon mit den Nationalelf-Kollegen Admir Mehmedi und Renato Steffen sowie mit VfL-Kapitän Josuha Guilavogui ausgetauscht hat. „Das hat mir bei der Entscheidung geholfen.“

Mehr zum VfL Wolfsburg

Mbabu erinnert sich ans Meisterjahr

Aber auch schon vor dem Wechsel nach Wolfsburg hat sich Mbabu mit dem VfL beschäftigt. „Ich erinnere mich als Erstes an das Jahr, in dem der VfL Meister geworden ist – da habe ich viel Sportschau geguckt“, sagt der Schweizer, der damals gerade mal 14 Jahre alt war. „Das war eine tolle Zeit mit Grafite und Edin Dzeko.“

Und was nimmt sich der Abwehrspieler für die neue Saison vor? „Ich möchte die Nummer 1 auf meiner Position sein, einer der besten Rechtsverteidiger der Liga werden und viele Tore vorbereiten“, sagt der Neu-VfLer.