28. November 2018 / 15:25 Uhr

VfL Wolfsburg: Haller, Jovic und Rebic - jetzt wartet das Frankfurter Baller-Trio

VfL Wolfsburg: Haller, Jovic und Rebic - jetzt wartet das Frankfurter Baller-Trio

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Am 3. Spieltag der Saison 2018/19 trennten sich der VfL Wolfsburg und Hertha BSC, nach einem intensiven Spiel, mit 2:2 unentschieden.
Braucht in Frankfurt einen Top-Tag: VfL-Innenverteidiger Robin Knoche (l.). © Roland Hermstein
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Sebastian Haller, Luka Jovic und Ante Rebic - insgesamt erzielten diese drei Frankfurter schon 23 Treffer. Da kann nicht mal die Offensive von Spitzenreiter Borussia Dortmund mithalten. Am Sonntag (18 Uhr) gastiert Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bei der Eintracht - und muss das Baller-Trio an die Kette legen.

Nach holprigem Saisonstart mischt Eintracht Frankfurt derzeit die Liga auf. Mit 23 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Adi Hütter auf Rang drei. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg haben Haller (zwölf Spiele, neun Tore, sechs Vorlagen), Jovic (zehn Spiele, neun Tore, drei Vorlagen) und Rebic (acht Spiele, fünf Tore, zwei Vorlagen). Damit erzielte das Trio 23 der insgesamt 29 Frankfurter Treffer - auf die VfL-Defensive wartet Schwerstarbeit. "Die drei machen es alle gut. Ob jetzt Haller als Stoßstürmer oder die anderen beiden, die quirlig und schnell sind. Wir müssen uns als Team darauf einstellen, dass sie offensiv eine hohe Qualität haben und geduldig sind", betont Wolfsburgs Innenverteidiger Robin Knoche.

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Die Trikot-Galerie in der VfL-Akademie ©

Auch am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg in Augsburg hatten sich Haller und Rebic wieder in die Torschützenliste eingetragen. Statistisch gesehen, ist im nächsten Spiel wieder Jovic dran. Der Stürmer erzielt im Schnitt alle 71 Minuten ein Tor... Knoche sieht die Bilanz des Trios gelassen. "Jede Serie reißt irgendwann mal", sagt das VfL-Eigengewächs, das es als Innenverteidiger mit den Torjägern zu tun bekommt. "Gegen eine Mannschaft mit viel Selbstvertrauen ist es natürlich schwerer als gegen eine, die unten drin steht oder noch in der Findungsphase ist. Wir brauchen einen guten Tag."

Den hatten die Wolfsburger beim 1:0 gegen Leipzig. "Es war auf jeden Fall dicht dran an der besten Saisonleistung. Das Leverkusen-Spiel fällt mir da aber auch noch ein", blickt Knoche zurück. "Wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt. Haben die Räume eng gemacht und haben Leipzig nicht ins Umschaltspiel kommen lassen." Ähnlich muss es auch in Frankfurt laufen, um die Eintracht-Offensive aus dem Spiel zu nehmen. Knoche weiß aber: "Es wird schwer genug, wir spielen auswärts. Eine Mannschaft, die einen Lauf hat, ist immer schwer zu schlagen, aber wir wissen auch, was wir können." Dass Frankfurt aktuell so gut in Schuss ist, damit "hat wohl keiner gerechnet", sagt Knoche. "Aber da zeigt sich, was eine geschlossene Truppe leisten kann. Sie hat in der Konstellation und in dem System ja auch schon in der vergangenen Saison zusammengespielt."

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In Frankfurt dürfte Knoche erneut hinten neben John Anthony Brooks gesetzt sein. Nachwirkungen seiner Platzwunde am Kopf hat er nicht. "Das wurde getackert, Beschwerden habe ich nicht", sagt der 26-Jährige, der von der Verletzung von Marcel Tisserand (Muskelfaserriss im Oberschenkel) "profitierte". Knoche nahm seine Reservisten-Rolle gelassen. "Es war unglücklich, dass ich angeschlagen war und mit leichten Problemen trainiert habe. Ich kenne die Situation und weiß, was ich kann."

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