25. Oktober 2017 / 20:31 Uhr

Aus in Runde zwei: Hannover 96 verabschiedet sich beim VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal

Aus in Runde zwei: Hannover 96 verabschiedet sich beim VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal

Tobias Manzke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Enttäuschung nach dem Pokal-Aus in Wolfsburg bei den 96-Profis Benschop und Karaman.
Enttäuschung nach dem Pokal-Aus in Wolfsburg bei den 96-Profis Benschop und Karaman. © dpa
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Hannover 96 ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter musste sich beim VfL Wolfsburg mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

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Wolfsburg. 96 in Berlin – es wird wieder nichts. Das Team von Trainer André Breitenreiter verlor gestern Abend vor nur 15508 Zuschauern in der zweiten Runde des DFB-Pokal bei Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg mit 0:1.

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Gleich auf sechs Positionen hatte 96-Trainer André Breitenreiter seine Mannschaft im Vergleich zum Ligaspiel in Augsburg verändert. Michael Esser stand für Philipp Tschauner im Tor. Als Rechtsverteidiger durfte Oliver Sorg statt Julian Korb ran, auf der linken Seite Miiko Albornoz statt Matthias Ostrzolek. Im defensiven Mittelfeld räumte Manuel Schmiedebach – in der Liga zuletzt zweimal nicht im Kader – als einziger Sechser ab. Marvin Bakalorz und Sebastian Maier spielten im offensiven Mittelfeld.

Und: Breitenreiter überlegte sich für die VfL-Elf wieder einen neuen taktischen Kniff. Er ließ seine Profis im 4-1-4-1-System auflaufen. Mit Jonathas als einziger Spitze, um ein Übergewicht im Mittelfeld zu bekommen. Der Neun-Millionen-Einkauf bekam den Vorzug vor Niclas Füllkrug, der 96 am letzten Spieltag beim 2:1 in Augsburg noch per Doppelpack zum Sieg schoss.

Und Jonathas sorgte gleich für die erste gute 96-Szene. Im VfL-Strafraum klaute er in der neunten Minute Felix Uduokhai den Ball, legte zurück auf Harnik dessen Schuss zur Ecke geblockt wurde. Aus der entstand die größte 96-Chance der ersten Halbzeit. Waldemar Anton köpfte den Eckball in Richtung Tor und Martin Harnik. Aber der 96-Torjäger haute den Ball aus fünf Metern per Seitfallzieher daneben.

Der VfL Wolfsburg brauchte hingegen lange für seine erste Chance. Nach 25 Minuten lenkte der starke Salif Sané einen Schuss von Divock Origi mit der Hacke über das 96-Tor. Der VfL spielte in der ersten Halbzeit keineswegs drückend überlegen. 96 stellte sich clever an, nur der letzte genaue Pass fehlte.

Nach der Pause bekam der VfL Wolfsburg das Spiel besser in den Griff – und erzielte schnell die Führung. Einen Didavi-Freistoß drückte Felix Uduokhai aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie (49.).

Danach verlor 96 die Linie. Der starke Origi stellte die 96-Abwehr immer wieder vor Probleme. Breitenreiter reagierte, brachte in der 64. Minute mit Niclas Füllkrug und Kenan Karaman neue Kräfte für die Offensive. Nur drei Minuten später vergab Karaman die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem schönen Spielzug legte Füllkrug den Ball vor dem Tor quer auf Karaman, der aber es aber schaffte, aus fünf Metern VfL-Verteidiger Verhaegh anzuschießen.

96 versuchte danach viel, es gelang aber zu wenig für mehr. Berlin muss weiter auf Hannover warten.

Bilder des DFB-Pokalspiels VfL Wolfsburg - Hannover 96.

Jakub Blaszczykowski wird von Salif Sané gestoppt. Zur Galerie
Jakub Blaszczykowski wird von Salif Sané gestoppt. ©

Der Liveticker:

Die Startaufstellung von Hannover 96:

So spielt Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg:

Michael Esser Zur Galerie
Michael Esser ©
Sportbuzzer-Reporter Tobias Manzke zur Startaufstellung von Hannover 96 gegen den VfL Wolfsburg:

Die Aufstellung vom VfL Wolfsburg gegen Hannover 96

Tor: Koen Casteels Zur Galerie
Tor: Koen Casteels ©

Die Startaufstellung des VfL Wolfsburg: